Altersgenossen beeindrucken ARD

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Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
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Die Gmünder Jubilare der Jahrgänge 1980 und 1981 gestalten gemeinsam Gottesdienst und bejubelten Festumzug.

AGV: Der Festumzug durch Gmünd

Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Christian Baron
Christian Baron © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt.
Die Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 feiern am Samstag mit einem Festzug durch die Gmünder Innenstadt. © Jan-Philipp Strobel

Schwäbisch Gmünd

Genial, herrlich, Superklasse und „endlich“ waren am Samstag wohl die am meisten gebrauchten Beschreibungen, die den Altersgenossen der Jahrgänge 1980 und 1981 über die Lippen kamen. Die Erleichterung darüber, das Altersgenossenfeste wieder möglich sind, war in der ganzen Stadt spürbar. Und so war bereits am Morgen vor dem Gottesdienst der Marktplatz mit Gratulanten gefüllt, die auf ihre Bekannten im ersten Umzug warteten. Die Rosen in der Hand parat, immer mit dem Blick auf die Umzugsteilnehmer. Und derer gab es viele. 34 Mitglieder des Altersgenossenvereins 1980 und 25 des Jahrgangs 1981. Wer beim ersten Umzug dabei war, kam in den Genuss von Guggenmusik der Gmender Gassafetza und des Musikvereins Mutlangen, und auch beim zweiten Umzug nach dem Gottesdienst im Heiligkreu-Münster gab es viel auf die Ohren, etwa von der Kolpingkapelle.

Im Gottesdienst selbst machte der einstige Münsterpfarrer Alfons Wenger den Altersgenossen deutlich, dass es jetzt um Lebensqualität gehe. Man habe nun ein Alter erreicht, in dem es nicht mehr nur um Quantität gehe. Er stellte fest, dass es sich am Samstag um „einen ganz besonderen Tag handle und empfahl, sich nun dem „Unsichtbaren“ hinzugeben. Nämlich dem Gott der Liebe und der Freude. Und er wünschte den Altersgenossen, „dass der Unsichtbare für uns sichtbar wird“.

An einem entscheidenden Punkt des Lebens angekommen.“

Pfarrer Alfons Wenger, über die Altersgenossen

Jetzt innere Qualität

In der Lesung zitierte Iris Wacker aus dem Paulusbrief an die Gemeinde in Ephesus: „Tut die Augen auf, seht auf euren Weg.“ In seiner Predigt beschrieb der Geistliche, dass die Altersgenossen nun „an einem entscheidenden Punkt des Lebens angekommen seien“. Verankert in einer langen Kette von Beziehungen. Bislang habe man viel Kraft in den Aufbau investiert. Diese Phase sei nun abgeschlossen. „jetzt geht’s um innere Qualität.“ Wenger erinnerte an die Lesung: „lebt nicht oberflächlich in den Tag hinein. Tut die Augen auf.“ Er wünscht sich, dass die Altersgenossen „mehr erwarten vom Sein als vom Haben wollen“. Der Gottesdienst wurde von den St.-Michael-Chorknaben und Kirchenmusikdirektor Stephan Beck musikalisch umrahmt.

Beim zweiten Umzug tauchten die Altersgenossen in ein wahres Blumenmeer auf dem Marktplatz ein. Mit Wägelchen samt Aufschrift „Ibiza-Queen“ oder auch „Vorsicht. Schwertransporter“ für Tanzschulchef Alexander Disam, mit Bonbons bestückten Regenschirmen und vielem mehr nahmen die Altersgenossen den Weg auf bis zur Johanniskirche, wo sie das Aloisle sangen.

Ein großes Mitarbeiterteam der Stadtverwaltung samt Oberbürgermeister Richard Arnold befand sich ebenfalls auf dem Marktplatz. Grund: Sowohl Feuerwehrkommandant Uwe Schubert als auch der Erste Bürgermeister Christian Baron befanden sich unter den Altersgenossen. „EBM Baron – born to be vorn“, hielt etwa Schul- und Sportamtsleiter Klaus Arnoldt ein Transparent hoch. Besonderer Hingucker bei den 1980ern war ein Sheriff-Chevrolet, der an die berühmten Altersgenossen „Blues Brothers“ erinnerte. Pfiffig auch die Mahnung zu E Hygienemaßnahmen: „Immer eine Rose Abstand halten.“

Der Jahrgang 1980, der mit über einem Jahr Verspätung wegen der Corona-Pandemie sein großes Fest feierte, machte auf Schildern deutlich: „Für 40 ist es nie zu spät.“ „Klasse, sowas hab‘ ich noch nicht erlebt“, schwärmte da Journalistin Hanni Hüsch vom ARD-Hauptstadtstudio. Sie war mit ihrem Filmteam angereist, um für den Bundeswahl-Tag zu filmen. Und fand sich mitten im Freudentaumel der Gmünder Altersgenossen-Tradition wieder. Klar, dass das Fernsehteam da auch gleich mit der Kamera draufhielt.

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