Aspen: Wie hübsch macht sich Gmünd?

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Technologiepark Aspen
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Große Bau-Projekte im Gmünder Gremium: Technologiepark Aspen, Solarfläche und ein Backhaus.

Schwäbisch Gmünd. Ein neuer Solarpark, mittelalterliche Kellergewölbe und der Technologiepark Aspen: Im Schwäbisch Gmünder Gemeinderat geht es am Mittwoch gleich um eine Reihe von Zukunftsprojekten für die Stadt.

Die vielleicht wichtigste Weichenstellung in der letzten Sitzung der Stadträte in diesem Jahr betrifft den Technologiepark Aspen: Soll das Gelände nördlich von Bargau zur Baureife gebracht werden, obwohl ein erhoffter Großinvestor derzeit nicht feststeht? Über diese Frage müssen die Stadträte entscheiden, indem sie darüber abstimmen, ob für Fläche ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll. 42 Hektar ist das Areal groß, 28 Hektar Industriegebietsfläche wären vorgesehen. Ohne Bebauungsplan ist eine Realisierung zunächst auf Eis gelegt.

Die Grüne-Fraktion hatte gefordert, einen Ausstieg aus der Planung anzusteuern. Befürworter des Projekts argumentieren, dass Gmünd sich dringend für Investoren so attraktiv wie möglich machen muss, um wegfallende Arbeitsplätze in der Auto-Zulieferindustrie durch neue Betriebe ausgleichen zu können.

Um die Zukunft der Energieversorgung in Gmünd geht es, wenn der Gemeinderat über den Solarpark Georgishof zu entscheiden hat. Beim östlichen Stadtausgang will die Bürgerenergie Stauferland zwei Flächen mit 1,7 und 1,3 Hektar Solarfläche bebauen, als Gelände ist der zum Herlikofer Berg ansteigende Hang nördlich der Bahntrasse vorgesehen. Auf den beiden Flächen sollen 750 Kilowattpeak Strom erzeugt werden. Eine solche Freiflächenanlage erzeugt 600 000 bis 800 000 Kilowattstunden Strom im Jahr, das entspricht in etwa dem Strombedarf von 200 bis 250 Haushalten.

Zu entscheiden hat der Gemeinderat außerdem über die Erweiterung des Gewerbegebiets Straßdorf Süd, wo das Backhaus Schmid-Kuhn eine neue Produktionsstätte bauen will. Außerdem geht es um eine Investition in der Altstadt: Rund 500 000 Euro sollen für die Gestaltung der Plätze rund um das neue Gmünder Schattentheatermuseum und die Sanierung einer dort vorhandenen mittelalterlichen Kelleranlage ausgegeben werden.

Auch das Abwasser wird ein Thema sein: Die Räte entscheiden, ob Waldstetten seine eigene Kläranlage schließen kann und künftig in Gmünd angeschlossen sein wird.

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