Auch Gmünd kann „Cannes“

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Beim 29. internationalen Kinderkinofestival sind noch Plätze in den spannenden Workshops zu besetzen.
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Beim 29. internationalen Kinderkinofestival sind noch Plätze in den spannenden Workshops zu besetzen.

Schwäbisch Gmünd. Die Plakate sind druckfrisch, das Konzept des internationalen Kinderkinofestival ist in trockenen Tüchern nur das Datum wurde in diesem Jahr von März auf den 23. bis 29. Juni geschoben. Als Hausherr und Regionalleiter des Gmünder Traumpalast freut sich Marius Lochmann, das 29. Kikife ein „besonderes Ereignis“ hinter einem „normalen Hintergrund“ ausrichten zu dürfen. Den „Austragungsort“ Traumpalast empfindet der Leiter des Gmünder Kulturbüros, Ralph Häcker als passend „großes Kino benötigt ein großes Kino“.

Walter Deininger und Gerd Klein von der Festivalleitung versprechen „tolle Filme und großartige Gäste“, die mit vielen Zuschauern die große Säle füllen sollen. Im Mittelpunkt des 29. Kikife stehen einmal mehr die kleinen Festivalgäste, bekannte Gesichter aus der Kinobranche und eine große Auswahl aktueller Kinder- und Jugendfilme, Deiniger verspricht eine filmische Reise um die ganze Welt. Bewusst habe man sich dafür entschieden eine russische Produktion mit ins Rennen zu schicken, der Film „Suomo Kid“ entstand noch vor der Ukraine-Krise und steht für die Kikife-Macher dafür „Ausgrenzung ist falsch“. Für Kinder und Jugendliche bietet Kikife die einmalige Chance in ihre „persönliche Traumrolle“ zu schlüpfen.

Als Mitglied der Kinderjury erhalten die Juroren hochkarätige Unterstützung durch die Schauspielerin Heike Trinker und Dr Henriette Hoppe von der PH Schwäbisch Gmünd. Die Jury.kann mit den Fachfrauen Popcorn essen, Filme schauen und diese besprechen, bewerten und den Siegerfilm küren, schmunzelt Katharina Lampe vom Gmünder Kulturbüro. Spannend wird auch der Drehbuch-Workshop, unter der Leitung des Berliner Drehbuchautors und Regisseur Alexandre Powelz erhalten die Nachwuchstalente Einblicke in das Schreiben und den Aufbau eines Drehbuchs. Für beide Workshops stehen noch freie Plätze zur Verfügung, wirbt Katharina Lampe. Zu den Filmen und Workshops bietet Kikife ein Begleitprogramm an. Dieses wurde von Studierenden der Gmünder PH unter der Leitung von Dr. Christian Weißenburger entwickelt. Die Studierenden werden mit einen für die jugendlichen Besucher interessanten und motivierenden Kinobesuch mit mediendidaktischen Mehrwert, ein besonderes Freizeiterlebnis gestalten. Parallel zu Kikife läuft ein Trickfilm-Workshop, bei dem Kinder die Möglichkeit haben, ihre eigenen Geschichten mit selbst erfundenen, animierten Figuren zu erzählen. Wie begabt die jungen Talente sind, beweisen die Teilnehmer des Kurzfilm-Workshops, die Teilnehmer wurden bereits bei einem Casting ausgewählt. Bei einem großen Festival dürfen prominente Gäste nicht fehlen, die Liste der Anmeldungen ist lang und verspricht interessante Begegnungen, zudem finden Filmvorstellungen in Kooperation mit der AOK Ostwürttemberg und viele Sonderveranstaltungen wie Lesungen und Vorführungen mit den jeweiligen Regisseuren statt.

Das Gmünder Kikife soll zu einem „kleinen Cannes“ werden, meint Häcker Kikife wird erneut beweisen „auch Gmünd kann Cannes“. Die bunte Veranstaltungsreihe von Kikife mündet in einer großen Premiere im Traumpalast am Samstag den 25. Juli mit der Preisverleihung der Workshops, bei dieser Kikife-Gala werden die Preise an die Gewinnerfilme aus dem Vorjahr verliehen und die diesjährigen Gewinner bekannt gegeben, dazu werden Gäste aus der internationalen Filmbranche erwartet. Weitere Informationen, Programm und Spielzeiten sind unter www.kikife.de abrufbar.

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