Auf Markus Wamsler folgt Mareike Amend

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Mareike Amend
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Wechsel in der musikalischen Leitung des Kolping-Musiktheaters. „Showtime“ schon im September.

Schwäbisch Gmünd.Der Name Markus Wamsler ist in Schwäbisch Gmünd mit musikalischem Engagement verbunden.  Mehr als zehn Jahre lang begleitete er als Dirigent die Musicals des Kolping-Musiktheaters, zuletzt stand er kurz vor Beginn der Corona-Pandemie beim Musical „Die Päpstin“ im Orchestergraben des Stadtgartens. Jetzt gab Markus Wamsler bei einem Treffen der Musical-Verantwortlichen bekannt, dass er diese Tätigkeit nicht mehr fortsetzen kann, vor allem aus beruflichen Gründen, die kaum noch Präsenz in Schwäbisch Gmünd zulassen. „Wir haben schon eine Nachfolge gefunden“, sagt Musical-Organisationsleiterin Hanne Baranowski. Die Gmünderin Mareike Amend (geb. Kottmann) wird den Taktstock übernehmen.

Markus Wamsler hat in Schwäbisch Gmünd früh den Musikvirus inhaliert. Er sang bei den Sankt-Michael-Chorknaben, begann 1983 mit Oboenspiel und war Preisträger von „Jugend musiziert“,  Mitglied im Jugendblasorchester Baden-Württemberg und erster Oboist der Philharmonie Schwäbisch Gmünd. An der Musikhochschule Stuttgart schloss er mit dem Diplom ab, war Chorleiter in St. Stephanus Wasseralfingen, musikalischer Leiter beim Liederkranz Bettringen. Seine Nachfolgerin studierte Schulmusik und Klavier ebenfalls an der Musikhochschule Stuttgart, war unter anderem Schülerin von Frieder Bernius, der 2004 den Preis der Europäschen Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd erhielt. Außerdem schloss sie ein Germanistik-Studium ab. Sie ist künstlerische Leiterin des Oratorienvereins Esslingen und und unterrichtet an einem Fellbacher Gymnasium.

Neu: „Wonderfull Town“

Mit Mareike Amend möchte das Kolping-Musiktheater unter der Regie von Michael Schaumann das nächste Stück vorbereiten: Am 10 Februar 2023 soll Premiere des Musicals „Wonderful Town“ in Schwäbisch Gmünd sein. Weltpremiere  des von Leonard Bernstein komponierten Stücks war 1953. Die Geschichte spielt im Sommer 1935 im New Yorker Stadtteil Greenwich Village. Eileen will Schauspielerin werden.  Ruth ist Ausgezogen, eine erfolgreiche Autorin zu werden. Beide haben viele Hürden vor sich. Die beiden Hauptrollen sind für Schwäbisch Gmünd schon besetzt: Mit Misha Kovar, die 2020 die Päpstin spielte und mit Michaela Schober. 

Zuvor heißt es beim Kolping-Cor aber „Showtime: Live/Life ist beautiful“. Die Aufführungen sind am 24. und 25. September, konnten im Februar wegen Corona nicht stattfinden.  Hanne Baranowski: „Für die Show konnten wir Michaela Schober als Solistin gewinnen. Unsere Fans kennen sie aus dem Musiktheater ‚Hello Dolly‘ und ‚die Päpstin‘. Ebenso wird Fawn Arnold dabei sein, die man noch sehr gut aus ‚Aida‘ in Erinnerung hat.“ Simon Ihlenfeldt wird dabei sein  und als Moderator wird Thomas Sachsenmaier  auf der Bühne stehen. 

Karten gibt es bereits online unter www.ccs-gd.de oder www.schwaebisch-gmuend.de/veranstaltungen oder beim I-Punkt Schwäbisch Gmünd Telefon (07171) 6034250.

Markus Wamsler

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