Bäume pflanzen - den Himmel gewinnen

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Sie wollen vom Wort zur Tat kommen: die Gmünder „Omas for Future“ (v.l.): Kathrin Bareis, Roland Österle, Ulrike Faust und Anna Waizmann.
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„Omas for Future“ fordern zum Handeln auf: Aktiv für den Klimaschutz.

Schwäbisch Gmünd. Die „Omas for Future“ auf dem Johnannisplatz stehen nicht allein fürs Klima ein. Gemeinsam mit acht weiteren Initiativen kämpfen sie für mehr Bewusstsein in Sachen „Handeln! Aus Liebe zum Leben“, wie es im Logo heißt.

Seit einem Jahr gibt es die Gruppe. Kathrin Bareis, Dr. Ulrike Faust und Roland Oesterle haben ihren Stand am Johannisplatz aufgebaut. Sie laden die Vorübergehenden ein, ihre Ideen und Gedanken, wie man das Klima retten könne, nicht nur verbal zu äußern, sondern auf schmalen Bändern mit dem Filzstift festzuhalten.

Diese Bänder flattern im Wind hinter dem Stand, können aber auch mitgenommen werden, um am Fahrrad oder im Garten die Message zu verbreiten.

Das finden viele gut. Sie schreiben und nehmen die Bänder mit oder lassen sie am Stand zurück: „Bewusstsein schaffen fürs Klima“ oder „Kein Verzicht, weniger Fleisch fühlt sich gut an!“, „Besserer Schutz für Bienen und Insekten“, „Weniger Regenholz abholzen!“, „Mehr Macht unseren Kindern“. Ein Teenie versieht sein Band mit „Ich wünsche mir, dass in vielen Jahren kein CO2 mehr ausgestoßen wird“. Aber es wird auch philosophisch: „Wer Bäume pflanzt, wird den Himmel gewinnen“.

Die „Omas for Future“-Ortsgruppe Schwäbisch Gmünd besteht derzeit aus vier Mitgliedern. „Corona hat natürlich dem öffentlichen Engagement zur Werbung weiterer Mitglieder geschadet!“, analysiert Kathrin Bareis, die aber optimistisch in die Zukunft schaut. Manch eine störe sich an der Bezeichnung „Omas for Future“, entweder weil sie keine Oma sei oder den Begriff verabscheut. Aber hier gehe es nicht ums Familienformat, sondern um den Kampf für die Zukunft der Welt. Das gehe nicht nur Omas, sondern die gesamte Generation 50 Plus an.

Die bunten Bänder sollen in einer Sternfahrt per Rad nach Berlin gebracht werden. „Wir befinden uns im Wahljahr 2021, in dem wir als Gemeinschaft die politischen Weichen für die nächsten Jahre stellen können und müssen. Die nächsten 2 bis 3 Jahre sind für unsere Erde entscheidend, um bis 2045 klimaneutral zu sein.“, heißt es auf der Website. Daran will sich die Gmünder Gruppe beteiligen und mit farbenfrohen Sätzen aus der Mitte der Gesellschaft ihr Anliegen für Parteien und Regierung sichtbar machen.

Die Gmünder „Omas for Future“ wünschen sich mehr Mitstreiter und Mitstreiterinnen. Bareis erster Gedanke dazu: „Ich möchte mit einem kleinen Blumengruß und dem Flyer von „Omas for Future" die Generation 50+ auf dem Gmünder Wochenmarkt, immer mittwochs und samstags, ansprechen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Blumen sagen mehr als tausend Worte…“. Gise Kayser-Gantner

Kontakt unter: gd@omasforfuture.de oder www.schwaebisch-gmuend.omasforfuture.de

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