Bald rücken die Bagger an im Laichle: GOA will Müll entfernen

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Nahaufnahme: So sieht es teilweise aus auf der Erdoberfläche der früheren Deponie.
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Der erste Schritt zur Sanierung der alten Deponie im Laichle soll noch Ende Januar passieren: Die GOA wird den Müll, der an der Erdoberfläche liegt, abtransportieren.

Schwäbisch Gmünd. Wie viele Kubikmeter Müll im Wald beim Laichle eingesammelt werden müssen, das weiß GOA-Experte Steffen Johner auch nicht. Demnächst weiß er mehr: „Noch im Januar werden wir mit den Arbeiten beginnen“, sagt Jürgen Musch vom städtischen Tiefbauamt. Er rechnet damit, dass die Arbeiten „maximal eine Woche“ dauern.

Es ist der erste Schritt zur Sanierung der alten Mülldeponie im Laichle, die dort am Nordhang des Hasenbachtals von 1958 bis 1973 betrieben worden ist. Zunächst muss der Müll, der im Laufe der Jahre durch Rutschungen an die Oberfläche gelangt ist, aufgesammelt und abtransportiert worden. Um diese Arbeit wird sich die GOA kümmern – im Auftrag und auf Rechnung der Stadt Gmünd, der das Gelände gehört. Im Sommer sollen dann weitere Sanierungsschritte folgen: Es wird gebohrt im Laichle, um zu erkunden, wie es im Untergrund der Deponie aussieht. Diese Detailuntersuchung wird dann die Grundlage für die Sanierung sein.

Parallel zur Planung der Sanierung hat die Stadt die Suche nach Geld gestartet. „Der Förderantrag beim Regierungspräsidium läuft“, sagt Jürgen Musch. Das Ziel heißt: Sicherung der Deponie. „So, dass keine Gefahren mehr durch Rutschungen entstehen können.“ Bleiben wird der Müll im Haselbachtal für immer: „Die Deponie wird nicht rückgebaut, das wäre gar nicht bezahlbar“, sagt der Tiefbauamtsleiter. 

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