Barnsley hat Kontakte zur Ukraine

Gmünder Verein Städtepartnerschaft fühlt mit: Barnsley ist mit Menschen im Donbass verbunden.

Schwäbisch Gmünd. Der Angriff auf die Ukraine trifft auch die Menschen in Gorlovka (Horliwka), im ukrainischen Donbass. Die 300  000-Einwohner-Stadt ist seit 1987 städtepartnerschaftlich mit der Gmünder Partnerstadt Barnsley verbunden. Phil Coppard, ehemaliger Chief Executive Barnsleys, berichtet gegenüber dem Gmünder Verein Städtepartnerschaft von einer „tragedy on a tragedy“ in diesen Stunden, ein tragisches Geschehen, das einem ersten solchen folgt.

Mehrere der städtepartnerschaftlichen Akteure Gorlovkas seien seit 2014 verhaftet, getötet oder zur Flucht gezwungen worden, womit die erste „tragedy“ vor acht Jahren begann.

„Der Gmünder Verein Städtepartnerschaft bringt seine (...) Verurteilung des Geschehens und die Verbundenheit mit den leidenden Menschen zum Ausdruck, so schreiben“, so dessen Vorsitzender Lukas Amadeus Schachner. Denn Verbundenheit gelte unabhängig von jeder Sprache oder Nation, sie werde gestärkt durch persönliche Beziehungen.

Und: „Der Verein Städtepartnerschaft Schwäbisch Gmünd zeigt sich fassungslos angesichts Russlands beispiellosen Bruchs mit Diplomatie, Recht und Humanität auf der Fläche des souveränen Staates Ukraine.“

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