Beurteilungen am Schurrenhof

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Hengstkörung Schurrenhof

Hengstkörung und Jungpferdetest auf dem Isländergestüt Schurrenhof. Das Wetter war nicht gnädig.

Schwäbisch Gmünd. Der Islandpferde-Reiter- und Züchterverband (IPZV) Baden-Württemberg führte Anfang April zusammen mit Familie Lipp vom Isländergestüt Schurrenhof und dem Pferdezuchtverband Baden-Württemberg eine Jungpferdebeurteilung verbunden mit einer Islandhengstkörung in der Reithalle des Isländer-Gestüts-Schurrenhof durch. Die Körkommission setzte sich zusammen aus Heidi Schwörer/Neubronn als Züchtervertreterin, Sabine Schoch, Vorstand IPZV, Dr. Klaus Banzhaf, Tierarzt, Manfred Weber als Zuchtleiter Kleinpferde vom Kompetenzzentrum PFERD Baden-Württemberg, Nicole Kempf, IPZV Materialrichterin, sowie Dieter Becker, IPZV Materialrichter.

Elf Hengste zur Körung

Elf Pferde waren zur Hengstkörung angemeldet und bescherten dem Richtergremium keine einfache Aufgabe: Die Benotungen lagen von 8,19 bis 7,55 eng zusammen. Alle Pferde wurden freilaufend und geführt in der Reithalle präsentiert. Der 3-jährige Siegerhengst ist Hildingur frá Votmúla vom Gestüt Auchtert; Züchter und Besitzer sind Isabelle und Jens Füchtenschnieder. Vom Schurrenhof war der Junghengst „Hátindur vom Schurrenhof“ gemeldet. Er erreichte 7,84 Punkte.

Bei der Punktevergabe beurteilt die Körkommission die Qualität des Körperbaus, die Korrektheit der Gangarten sowie den Gesamteindruck. Die Körung ist verpflichtend, wenn ein Hengst zur Zucht eingesetzt werden soll. Voraussetzungen sind ein Mindestalter von zwei Jahren, eine Vorauswahl für die Zulassung zur Körung und keine gesundheitlichen Mängel, die den Zuchtwert beeinträchtigen. Deshalb gibt es eine Körungsuntersuchung.

Veranlagungstests

Nach der Mittagspause erfolgte der Veranlagungstest der zehn gemeldeten Islandpferde auf der Passbahn des Schurrenhofs. Dabei werden die Pferde einzeln in ihren Gangarten Schritt, Trab, Galopp, Tölt und Pass geritten vorgestellt und von einem Mitglied der Körkommission für die Zuschauer fachgerecht kommentiert. Diesmal war der Test für die Reiterinnen aufgrund von Starkregen, Wind und wiederholte Nebelbänke eine echte Herausforderung. Aber selbst die jüngste Reiterin, Pia Lipp, trotzte dem Wetter und ritt ihre Stute Hrönn frá Sunnuholti in beeindruckender Manier in allen Gangarten bei Starkregen auf der Passbahn. Sie und ihr Pferd erhielten eine ausgezeichnete Bewertung.

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