Bewegen in Dschungel und Baustelle

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Mehrere hundert Kinder können sich an zwei Tagen in der „Turni Tobe Halle“ in der Katharinenstraße in Schwäbisch Gmünd nach Herzenslust austoben. Fotos: Tom
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550 Kinder aus dem Gmünder Raum erobern die „Turni Tobe Halle“. Das Ziel ist sportliche Betätigung ganz spielerisch.

Schwäbisch Gmünd

Neugierig und voller Vorfreude blickten am Mittwochmorgen viele Kinderaugen auf das Innenleben der Großsporthalle in der Katharinenstraße. Das war mal was anderes, als sie von ihren Räumlichkeiten in den Kindertagesstätten gewöhnt waren. Da lockte eine „Unterwasserwelt“ mit gewellten, dicken Bodenmatten zum Rutschen, da grüßte ein Affe aus dem „Dschungel“, in den die Sprossenwände umgewandelt worden waren. Und an der dritten Themenstation forderte eine „Baustelle“ mit Reck und Co „zum Mitarbeiten“ auf. So beschrieb es Tanja Conrad vom Turngau Ostwürttemberg in ihrer Begrüßung.

Um was es geht? Um viel Bewegung, Spiel und Spaß. Und zwar in der Großsporthalle, die von vielen helfenden Händen bereits am Freitagabend in drei Stunden in eine „Turni Tobe Halle“ verwandelt worden war. Einiges hatte sich das Projektteam, bestehend aus Katharina Guhlich und Christina Stegmaier von der Stadtverwaltung sowie Kristina Müller, Tanja Conrad und Lisa Conrad, einfallen lassen, damit sich die Sprösslinge aus 16 Kindergärten aus Gmünd und Umgebung austoben können.

Liebe zum Detail

„Ich bin glücklich, dass insgesamt 460 Kinder aus den Kitas teilnehmen“, beschrieb Tanja Conrad strahlend. Hinzu gesellen sich noch Kinder aus Vereinen und der Kinder-Sport-Schule (KISS), die jeweils am Mittwoch- und Donnerstagnachmittag Zugang zur Halle haben. Was bedeutet, dass über zwei Tage 550 Kinder ihren Spaß haben werden. „Das ist eine Premiere in Gmünd“, betonte die Vertreterin des Turngaus, die „Turni Tobe Halle“, die im Rahmen des Projekts „Ostalb bewegt“ den Nachwuchs zum Agieren anspornen möchte. Als Projektpartner ist die AOK Ostwürttemberg mit im Boot, bei der Eröffnung vertreten durch Kathrin Schumann. Auch Manfred Pawlita, Vorsitzender des Sportkreises Ostalb. Klaus Arnholdt, Leiter des Amts für Bildung und Sport, sowie Regina Stöckle, Leiterin der Abteilung für frühe Bildung, und der stellvertretende Vorsitzende des Stadtverbands Sport, Michael Hieber, waren bei der Eröffnung.

Sportbürgermeister Christian Baron zeigte sich begeistert über die Themenwelten, die aufgebaut waren. „Hier wurden ganz viele Ideen mit ganz viel Liebe zum Detail umgesetzt“, zollte er dem Turngau Respekt. Auch dankte er dem Stadtverband Sport, speziell dem TSB, dass an diesen beiden Tagen auf Training verzichtet wird, damit die Jüngsten sich in der Großsporthalle bewegen können. Zudem sandte er Anerkennung an Darko Linde und Monika Weller vom DRK-Ortsverein Schwäbischer Wald, die an beiden Tagen zur Stelle sind, sollte es zu kleineren Blessuren kommen.

Die Ersten

„Ihr seid die Ersten“, forderte Christian Baron den Nachwuchs auf, die Halle für sich in Anspruch zu nehmen. Allerdings gab es zuerst eine Aufwärmphase mit Maskottchen „Turni“. Gemeinsam mit diesem übergroßen Plüschhasen wurde gehüpft und getanzt.

Ostalb bewegt Kinder - und auch die Erwachsenen tanzten zum Auftakt.

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