BI Zeiselberg: Störung unvermeidbar

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Die Bürgerinitiative begründet ihre Klage gegen die Genehmigung eines Lokals auf dem Zeiselberg.

Schwäbisch Gmünd. Die Bürgerinitiative (BI) Zeiselberg hat fristgerecht die Begründung ihrer Klage gegen die Genehmigung eines Lokals auf dem Zeiselberg beim Verwaltungsgericht eingereicht. Aus Sicht der BI geht es einerseits um die Frage, "inwiefern ein Projekt dieser Gestalt und Größenordnung den Berg verbauen darf". Dieser Aspekt sei unter juristischen Gesichtspunkten aber nicht relevant. Genauso wenig Aspekte wie Stellplätze für Fahrräder und Autos oder An- und Abwege. Zum anderen gehe es um die Frage, ob ein Biergarten mit Gastronomie, der im Maximalfall 350 Gäste und mehr bewirten soll, ohne massiver Störung von Anwohnern realisiert werden kann. Die BI ist der Ansicht, dass dies nicht gelingen kann. In der Begründung werde daher "auf fehlende, fehlerhafte oder problematische Annahmen und Aussagen im Vorbereitungsprozess auf den Bau hingewiesen", teilen Frank Eismann und Stanislaus Müller-Härlin für die BI mit. Sie kritisieren, dass von Stadt und Investor "kein Interesse an inhaltlichen Gesprächen bestand, seit der vorhabenbezogene Bebauungsplan initiiert wurde". Nach wie vor wünsche sich die BI einen kleinen, charmanten Biergarten auf dem Zeiselberg.

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