Bilder helfen bei der Berufswahl

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PRESSEMITTEILUNG GEWERBLICHE SCHULE: Berufsberatung mit Eye-Tracking

Was soll aus mir später einmal werden? Eine Frage, die sich viele Schüler stellen. Eye-Tracking soll bei der Entscheidung helfen.

Schwäbisch Gmünd. Es gibt Schülerinnen und Schüler, die schon sehr konkrete Vorstellungen davon haben, wohin die Reise bei der Berufswahl geht. Andere sind noch auf der Suche und freuen sich über Unterstützung. Dabei kann Patricia Heichele von der Hochschule Aalen helfen. Sie untersucht im Rahmen ihrer Dissertation die Verbindung zwischen visueller Wahrnehmung und Berufsinteresse. Zusammen mit Francesca Vitale, die den Studiengang „User Experience“ an der Hochschule Aalen belegt, wird das Interesse mit einem Eye-Tracking-Verfahren ermittelt. Hierbei werden auf einem Bildschirm Bilder gezeigt und gleichzeitig die Augenbewegungen registriert. Dabei wird gemessen, welche Bildgegenstände beziehungsweise dargestellte Tätigkeiten besondere Aufmerksamkeit bekommen.

Auf Grundlage der Auswertung dieser Interessen berät Thomas Schwarz von der Bundesagentur für Arbeit, welche Berufe oder Studiengänge eher zur Persönlichkeit und den Interessen passen. Für Erwin Aplas, der am Technischen Gymnasium der Gewerblichen Schule in diesem Jahr Abitur im Profil Technik und Management macht, war das Ergebnis nicht überraschend: „In Richtung Wirtschaft wollte ich mich ohnehin orientieren. Ich freue mich, dass der Test meine Orientierung bestätigt hat und mich in meiner Studienwahl bestärkt.“

Paula Kleiser, ebenfalls Abiturientin im Profil Technik und Management am Technischen Gymnasium, ist durch den Test etwas überrascht. Neben einer besonderen Überzeugungskraft ist auch eine Affinität zur Theoriebildung und Forschung festgestellt worden. „Das finde ich interessant und gebe zu, dass hatte ich bisher nicht so auf dem Schirm hatte.“ Sie denkt jetzt noch mal genauer über ihre Studienwahl nach.

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