Blumen im Stadtgarten: Die Farbkomposition muss stimmen

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Ehrenamtliche Pflanzaktion im Stadtgarten
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Viele freiwillige Helfer machen den Stadtgarten winterfit und bereiten ihn für eine Blütenpracht im kommenden Frühjahr vor.

Pflanzaktion im Stadtgarten

Ehrenamtliche Pflanzaktion im Stadtgarten
Ehrenamtliche Pflanzaktion im Stadtgarten © Tom
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Ehrenamtliche Pflanzaktion im Stadtgarten
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Ehrenamtliche Pflanzaktion im Stadtgarten
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Damit Massen von Blumenzwiebeln im kommenden Frühjahr im Stadtgarten austreiben und ein buntes Bild ergeben, gehen die freiwilligen Helfer gerne auf die Knie. ÌFoto: Tom
Damit Massen von Blumenzwiebeln im kommenden Frühjahr im Stadtgarten austreiben und ein buntes Bild ergeben, gehen die freiwilligen Helfer gerne auf die Knie. ÌFoto: Tom © Tom

Schwäbisch Gmünd

Endlich dürfen die Ehrenamtlichen der Stadt Schwäbisch Gmünd wieder „gemeinsame Sache“ machen. Diese gute Stimmung ist am Samstagvormittag im Stadtgarten nahezu greifbar. Die Stadtverwaltung mit Stadtgärtnerei und Ehrenamtskoordinatorin Carmen Bäuml konnten nach über einem Jahr pandemiebedingter Pause wieder zur Mithilfe bei der großen Pflanzaktion zur Vorbereitung auf das Frühjahr aufrufen. Und die Helfer kamen. Bäuml ist an diesem Morgen „überrascht und glücklich über rund 40 Helfer“, einige seien spontan dazugestoßen. 30 000 Blumenzwiebeln gilt es in den Reihenbeeten vor dem Rokokoschlösschen „unter die Erde zu bringen“.

Im Frühjahr soll der Stadtgarten in den Farben Rosé, Pink und Lila erblühen, erzählt die stellvertretende Leiterin der Stadtgärtnerei, Melanie Hinderberger. Wenn es nach Oberbürgermeister Richard Arnold geht, soll diese Blütenpracht bis zum Muttertag den Park verschönern. Dass die „spontane Aktion“ von den Ehrenamtlichen so gut unterstützt wird, freut das Stadtoberhaupt sehr.

Auf die Helfer wartet Arbeit, die „alten Hasen“ haben das entsprechende Equipment bereits dabei - Knieschoner, Handschuhe und Handschaufeln werden ausgepackt. Auch der OB legt Hand an, verbuddelt Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln im Erdreich. Mitarbeiter der Stadtgärtnerei haben vorab die Zwiebeln ausgelegt und somit jeder Pflanze einen Platz zugewiesen. „Die Komposition muss im Frühjahr stimmen“, erklärt die Stadtgärtnerin. Vorarbeit wurde auch in den Tagen zuvor vom Baubetriebshof geleistet, dessen Mitarbeiter die Beete umgefräst haben, erläutert Bauhofleiter Benedikt Stegmaier.

„Jeder kann sich auf seine Art und Weise einbringen.“

Carmen Bäuml, , Ehrenamtskoordinatorin

Einzel und in Gruppen sind die Helfer in gebückter Haltung an den Beeten zugange, mit der Zeit läuft die Pflanzerei wie am Fließband: Loch in die Erde, Zwiebel rein, Loch wieder zu. Wobei der eine oder die andere sich fragten, wo all die Zwiebeln im Erdreich unterkommen sollen. Die „Zwiebelstupfer“ Manuela Götz und Petra Weiner halten der Vielzahl an Zwiebeln tapfer stand, suchen nach Platz in der Erde und amüsieren sich dabei königlich. Michael Riegel geht es kaum anders, da werden die Tulpen vorsichtig neben die Stiefmütterchen gesetzt und unter den Herbstblühern versteckt.

Auf rund 150 ehrenamtliche Helfer kann Carmen Bäuml zurückgreifen. Diese seien unentbehrlich, wenn es darum geht, im Himmelsgarten für Sicherheit und Sauberkeit zu sorgen, den Königsturm zu bespielen und den Naturstromer durch die Stadt zu bewegen. „Jeder kann sich auf seine Art und Weise einbringen.“ Das ist auch am Samstag der Fall, Helfer die sich nicht knapp über der Grasnarbe bewegen können oder wollen, kämpfen unermüdlich gegen die Schwerkraft: Rhythmisch ziehen sie Rechen voller Laub über den Rasen und häufen die bunte Pracht unter den Bäumen auf. Klar, sei es schön, den Stadtgarten wieder auf Vordermann zu bringen, lachen Hildegard Bergander und Helga Haas und sprechen aus, was die restlichen Helfer auch denken: „Es ist einfach schön, wieder gemeinsam etwas zu tun.“

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