Bosch-Haus bereit zur Aufnahme von Flüchtlingen

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Die Notunterkunft des Ostalbkreises in Schwäbisch Gmünd wird vorbereitet und ist in Kürze einsatzbereit. Mit Hochdruck wird an der Ausstattung des Gebäudes gearbeitet, in dem aus der Ukraine Geflüchtete ein paar Tage bis zur Weiterverteilung in eine Komm
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Erste Flüchtlinge aus der Ukraine könnten schon am Wochenende in der Lorcher Straße ankommen.

Schwäbisch Gmünd. Bereits an diesem Wochenende könnten erste Flüchtlinge aus der Ukraine in der Gebäude von Bosch AS in der Lorcher Straße ankommen. Dies schlossen Landrat Dr. Joachim Bläse und Bürgermeister Christian Baron am Freitag auf GT-Anfrage nicht aus. Der Kreis und die Stadt seien darauf vorbereitet, versicherten beide. Bläse hatte am Donnerstag die sogenannte „Außergewöhnliche Einsatzlage“ ausgerufen. Dies bedeutet, dass ehrenamtliche Einsatzkräfte, beispielsweise von der Feuerwehr oder der Notfallseelsorge, in Bereitschaft versetzt worden sind und somit leichter aus der Arbeit geholt werden können. Gleichzeitig sind in dem ehemaligen Verwaltungsgebäude von Bosch AS in der Lorcher Straße etwa 130 Plätze eingerichtet worden. Diese seien seit Freitag 12 Uhr einsatzbereit, sagte Baron. Denn zuallererst gehe es darum, die Menschen unterzubringen. Zudem sei für die Verpflegung gesorgt. Außerdem habe die Stadt in der Lorcher Straße ein Registrierbüro eingerichtet. Denn Flüchtlinge, die ankommen, müssen sich beim Einwohnermeldeamt melden, bei der Ausländerbehörde registrieren und, wenngleich sie keine Asylbewerber sind, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beantragen. Zwei dieser drei Formalien könnten im Registrierbüro erledigt werden, auch die dritte Formalie soll noch eingerichtet werden. „So versuchen wir, die Formalien zu vereinfachen“, sagte Baron.

Mit Sicherheit registriert seien aktuell gut 280 Flüchtlinge aus der Ukraine, sagte Baron. Auch er geht, wie schon Oberbürgermeister Richard Arnold am Mittwoch im Gemeinderat, davon aus, dass mehr Flüchtlinge aus der Ukraine da sind. Baron empfiehlt allen, sich registrieren zu lassen. Der Bürgermeister begrüßte das Engagement der Mozartschule und der Bonhoeffer-Schule, die bereits Kinder aus der Ukraine unterrichten. Für Dienstag hat der für Bildung zuständige Bürgermeister eine außerordentliche Schulleiter-Konferenz angesetzt, um den Schulbesuch ukrainischer Kinder zu strukturieren.⋌Michael Länge

Die Notunterkunft des Ostalbkreises in Schwäbisch Gmünd wird vorbereitet und ist in Kürze einsatzbereit. Mit Hochdruck wird an der Ausstattung des Gebäudes gearbeitet, in dem aus der Ukraine Geflüchtete ein paar Tage bis zur Weiterverteilung in eine Komm

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