Brigitte Nagel will den Vorsitz nicht mehr

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Die Köpfe des Vereins Städtepartnerschaft: (v.l.) Dr. Lukas Schachner, Brigitte Nagel und Robert Abzieher.
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Bargauerin sieht Ziele erfüllt. Vize Lukas Schachner tritt an.

Schwäbisch Gmünd. Brigitte Nagel kandidiert nicht mehr für den Vorsitz des Vereins Städtepartnerschaft. Die 52-jährige Antiberin führt den Verein seit Oktober 2016. Die Ziele, die sie sich damals vorgenommen hatte, seien erfüllt, nennt Nagel im GT-Gespräch einen Grund. Der Verein sei aktiver, er sei jünger, und er sei in der Öffentlichkeit präsent. Ein zweiter Grund, weshalb sie sich nicht mehr um den Vorsitz bewirbt: Sie habe inzwischen einen vollen Lehrauftrag und wolle sich auf ihren Beruf konzentrieren. Nagel will dem Verein zwar verbunden bleiben, ihre Funktion als Antibes-Beauftragte wird sie dennoch auch aufgeben. Sie habe den Verein im Oktober 2016 übernommen, um ihn attraktiver zu machen, auch für neue Mitglieder, sagt Nagel. So kann sie darauf verweisen, dass der Verein seit Oktober 2016 mehr als 90 neue Mitglieder gewonnen hat. Aktuell hat der Verein etwa 360 Mitglieder, die nun am Mittwoch, 21. März, in der "Krone" in Zimmern einen neuen Vorstand wählen müssen.

Bereit steht Dr. Lukas Schachner. Der 45-Jährige ist seit Oktober 2016 stellvertretender Vorsitzender und Vorstandsmitglied. Konflikte innerhalb des Vereins und des Vereinsvorstands sind im Januar durch eine Mail der Schriftführerin Ingrid Schnierer an alle Vereinsmitglieder an die Öffentlichkeit gelangt. Der Vorstand hat diese Konflikte am Dienstagabend diskutiert. Schachner will, sollte er gewählt werden, eine "starke Mannschaft" bauen und die seit Oktober 2016 gesetzten Akzente weiterentwickeln.

Der dritte Vorstand, Robert Abzieher, wollte bis Dienstag "unter den gegebenen Umständen" nicht mehr kandidieren. Nun tritt er doch wieder an. Abzieher, neben Schachner zweiter Vorsitzender, begleitet die Partnerschaft zwischen Gmünd und Faenza von Anfang an seit 17 Jahren. Er sehe diese "derzeit in voller Blüte", sagt er. Vielfältige Kontakte seien in den letzten Jahren aufgebaut worden, diese gelte es zu pflegen und zu entwickeln.

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