Bundestagskandidat Stefan Schmidt: Anzeige gegen CDU und SPD

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Stefan Schmidt
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Schmidt: gegen Verordnung verstoßen. Parteien widersprechen.

Schwäbisch Gmünd. Der Bundestagskandidat der Partei dieBasis, Stefan Schmidt, hat am Mittwoch Anzeige gegen CDU und SPD erstattet. Gäste der Wahlparty der CDU seien für Fotos im Café Margrit „ohne Maske und Abstand dicht beieinander gestanden“. Laut aktueller Corona-Verordnung sei dies eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werde, sagte Schmidt. Auf einem Foto der SPD-Wahlparty im Café Oh Mother sehe man „mehr als ein Dutzend stehende und jubelnde Personen ohne Maske und Abstand“, sagte Schmidt weiter.

„Schmidt sollte die Corona-Verordnung auch lesen“, sagte dazu Gmünds SPD-Chef Michael Deusch. Die SPD-Wahlparty sei eine private und geschlossene Veranstaltung gewesen und als solche auch angemeldet worden. Solche Veranstaltungen seien von den genannten Regeln ausgenommen. Alle Genossen seien auf 3G überprüft worden.

Zur Wahlparty des CDU-Stadtverbandes seien „ausschließlich CDU-Mitglieder sowie die Presse geladen“ gewesen, sagte Gmünds CDU-Chef Dr. Gerold Bläse. Dies sei eine geschlossene Veranstaltung gewesen. Die 3 G-Regel sei angewendet worden, viele der Teilnehmer hätten Masken getragen, wenn sie sich im Raum bewegt hätten. „Es ist sehr befremdlich, wenn solche Klagen von Personen eingereicht werden, die öffentlich dazu auffordern, Corona zu ignorieren, nicht zum Impfen zu gehen und die Schulkinder direkt auf dem Schulgelände dazu animieren, keine Masken zu tragen“, sagte Bläse. Michael Länge

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