CCS-Gastronomie: Restaurant-Start geplant

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Das Rokoko-Schlösschen ist das bislang einzige Standbein der CCS-Gastronomen Phillip Jordan (l.) und Fabian Verdenik.
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Die CCS-Gastronomen setzen auch auf mehr Großveranstaltungen im Sommer. Bilanz bisher zufriedenstellend.

Schwäbisch Gmünd

Sie seien bislang gut durch dir Pandemie gekommen, sagen Phillip Jordan und  Fabian Verdenik.  Und  die beiden Pächter der CCS-Gastronomie   setzen darauf, dass Deutschland mit dem Frühling das Corona-Geschehen  dauerhaft besser in den Griff bekommt. Sie suchen bereits jetzt mehr Personal, um angekündigte Großveranstaltungen  stemmen zu können, sagen sie im Gespräch mit der Gmünder Tagespost. Sie wollen dann auch  das bisher stillliegende Stadtgarten-Restaurant   wieder in Betrieb nehmen.

Im Sommer 2021 haben Verdenik und Jordan die CCS-Gastronomie in Schwäbisch Gmünd übernommen - also im „Tal“ zwischen zwei Corona-Wellen.  War das rückblickend betrachtet Mut oder Leichtsinn? „Es war gut, so kommt man langsam rein“, sagt Phillip Jordan.  Bislang ist das Rokokoschlösschen das einzige Standbein der beiden Gastronomen.  Dessen Öffnungstage auf Mittwoch bis Sonntag zu reduzieren, habe sich ausgezahlt. Der Mittagstisch, den sie dort  anbieten, werde gut angenommen.  Die  Gäste nehmen auch die Corona-bedingten Einschränkungen  klaglos in Kauf, berichtet Jordan - auch wenn die Vorschrift für die Kontaktnachverfolgung  vereinzelt Kopfschütteln auslöse. 

Auch zu Familienfesten werde das Schlösschen oft angemietet. Überrascht sind die beiden Geschäftsführer von der Nachfrage nach Trauungen. Klar, der 2.2. und der 22.2.  dieses Jahres  waren und sind  ausgebucht. Aber auch an  anderen Terminen herrsche in diesem Segment rege Nachfrage, „sogar über den Winter, das hat mich überrascht“, sagt Fabian Verdenik. Allein in diesem Jahr, so Phillip Jordan, habe die CCS-Gastronomie bereits rund 100 Trauungen ausgerichtet. Natürlich haben die Pächter eines Stadthallenrestaurants auch mit  der  gastronomischen Begleitung von Veranstaltungen als weiterem Standbein gerechnet.  Auch da grätschte Corona dazwischen, Weihnachtsfeiern seien reihenweise abgesagt worden.  Dass ein Event wie der Auftritt des Kabarettisten Bülent Ceylan nun  zum wiederholten Mal verschoben wird, sei bitter, meint Phillip Jordan.  Die CCS-Gastronomie haben die vergangenen Monate auch deshalb gut überstanden, weil sie den Personalbedarf bisher vorsichtig kalkuliert habe.  Die beiden Geschäftsführer  setzen darauf, dass Corona in der wärmeren Jahreszeit schwächer wird und dass  das Land die Pandemie grundsätzlich besser in den Griff bekommt.   Dann erwarten sie starke Nachfrage nach der Außenbewirtschaftung am Rokokoschlösschen. Zudem sehen sie, dass  gerade  Schwäbisch Gmünd viele Veranstaltungen in diesem Sommer  im Remspark, also im „Vorzimmer“ der CCS-Gastronomie,  plant.  Besonders gespannt sind die beiden Gastronomen auf das Theaterstück „Momente der Staufersaga“ mit hunderten Mitwirkenden, das  im Juli über die Freilichtbühne des Remsparks gehen soll.  Um auch solche Veranstaltungen bewirten zu können, suche  die Firma bereits jetzt zusätzliches Personal, sagt Phillip Jordan.

Konzept noch offen

Zusätzliches Personal dürfte auch für das dritte Standbein  notwendig sein, dass  die Gastronomen in absehbarer Zeit  aktivieren wollen: das Restaurant im Stadtgarten-Gebäude selbst. Auf einen genauen Termin haben sich die beiden Geschäftsführer noch nicht festgelegt,  auch das Konzept ist noch offen.  Es könnte ein „grünes“ Restaurant mit vielen vegetarischen und veganen Gerichten werden.  Doch vor der letztlichen Entscheidung wollen die beiden  auch noch beobachten, wie sich die Mitbewerber positionieren, sagt  Fabian Verdenik.

Schon rund 100 Trauungen in diesem Jahr.“

Phillip Jordan,, CCS-Gastronomie
  • Sechs Vor-Pächter seit Eröffnung
  • Kaum ein Lokal in Schwäbisch Gmünd steht so im Blickpunkt der Öffentlichkeit wie der Stadtgarten. Auch, weil  die dortige Gastronomie  in den  in den rund 38 Jahren seit der Eröffnung des Stadtgartens vor den jetzigen Betreibern  insgesamt sechs Pächter hatte: die Reinheimer Gastronomiebetriebe ab 1984, Helene Mayr und Roland Messler ab 1989, Veronika Arndt ab 2001, Ralph Hilse ab 2010, Polster Catering ab 2013 und Safet Ljajka ab Januar 2017.

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