CDU: Nein zu Amazon auf dem Gügling

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Archivfoto: dav

Die Fraktion der CDU will Flächen im Industriegebiet nur für lokale Unternehmer vorhalten.

Schwäbisch Gmünd. Mit großer Sorge nehme die CDU-Fraktion im Bettringer Ortschaftsrat die Entwicklung des öffentlichen Diskurses zum Thema Amazon Verteilzentrum wahr, heißt es in einer Pressemitteilung. Nachdem sich der Gemeinderat für die Bevorzugung der Firma Schoell ausgesprochen habe, stehe nun eine mögliche Ansiedlung des Verteilzentrums auf dem Gügling im Raum.

Dieses Ansinnen lehne die CDU Fraktion einstimmig ab. "Es ist ein falsches Signal zur falschen Zeit" so Fraktionssprecherin Elena Risel. "Der Gügling ist das größte Industriegebiet Gmünds, weshalb Bettringen und dessen Umgehungsstraßen schon genug vom Verkehr belastet sind. Außerdem sind auf dem Gügling nur noch Restflächen vorhanden, die für lokale Unternehmer vorgehalten werden sollten. Wenn das Aspenfeld realisiert werden kann, dann wird auf der Hochfläche genügend Flächenverbrauch sein, weshalb eine Ansiedlung auf dem Gügling nicht zugestimmt werden kann. Sollte eine Ansiedlung in Gmünd erfolgen, dann unbedingt in unmittelbarer Nähe der B 29" so Risel weiter.

Schon viel Logistik vor Ort

Hannes Barth wies darauf hin, dass auf dem Gügling schon überproportional viel Logistik angesiedelt wurde und noch immer werde. "Dies sollte aber nur bereits in Gmünd ansässigen Firmen vorbehalten bleiben, um eine Abwanderung entgegenzuwirken." Die knappen Flächen auf dem Gügling sollen nach der einstimmigen Meinung der CDU im Bettringer Ortschaftsrat der Entwicklung nachhaltig wirtschaftender Unternehmen und dem lokalen Handel, Handwerk und Gewerbe vorbehalten bleiben.

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