Corona-Demo: Knapp 300 gehen noch „spazieren“

+
Archivfoto: Am vergangenen Montag (14. Februar) waren in Schwäbisch Gmünd noch rund 600 Demonstraten unterwegs.
  • schließen

Zahl der Teilnehmer verringert sich an diesem Montag deutlich. Versammlung ohne Zwischenfälle.

Schwäbisch Gmünd. Knapp 300 Menschen haben sich am Montagabend in Schwäbisch Gmünd einmal mehr zu einem „Spaziergang“ versammelt. Sie protestierten damit gegen die Corona-Maßnahmen. Die sich „Welle der Freiheit“ nennenden Personen zogen dabei nach 18.30 Uhr vom Bahnhof über die Ledergasse auf die Remsstraße, von dort durch die Schmiedgassen über den Marktplatz zurück zum Bahnhof. Mehrere Polizeifahrzeuge und Ordnungskräfte der Stadt Schwäbisch Gmünd begleiteten den Aufzug. Sie wiesen die Teilnehmer in wiederholten Durchsagen auf Maskenpflicht, Abstandsgebot und Alkoholverbot während der Versammlung hin. Zudem wiesen sie die Teilnehmer darauf hin, dass sie Gehwege zu benutzen hätten und den Verkehr nicht stören dürften. Und dass Verstöße geahndet würden. Zwei, drei auffällige Personen seien kontrolliert worden, sagte denn auch Polizeisprecher Bernd Märkle. Ansonsten sei der „Spaziergang“ ohne Zwischenfälle verlaufen, sagte Gmünds Ordnungsamtschef Gerd Hägele. Auch seien die Abstände eingehalten worden, was Hägele ein Stück weit auch auf die Regenschirme zurückführte.

Der „Spaziergang“ war der achte in diesem Jahr in Schwäbisch Gmünd. Die höchste Teilnehmerzahl war Mitte Januar mit 1200 Personen. 

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

Kommentare