Coronafall in Gotteszell

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Eine Gefangene positiv getestet. Sofortige Isolation zeigt Wirkung.

Schwäbisch Gmünd. Bis jetzt glimpflich verlaufen ist ein Corona-Ausbruch in der Justizvollzugsanstalt Gotteszell in Schwäbisch Gmünd. Dort wurde eine Gefangene positiv getestet. Das bestätigte am Freitag der Pressesprecher im Justizministerium Baden-Württemberg, Robin Schray.

Allerdings habe das Virus nicht weiter um sich greifen können. "Die Frau wurde am 16. September in die Justizvollzugsanstalt gebracht, nach Symptomen drei Tage später positiv auf Corona getestet", so Schray. Sie sei dann sofort weiter isoliert worden. Allerdings habe schon zuvor keine großflächige Ansteckungsgefahr gedroht, weil Neuzugänge seit April zunächst in eine Zugangsabteilung kommen. Dort haben sie 14 Tage keinen Kontakt zu weiteren Gefangenen. Sofort habe man aber alle Frauen in der Zugangsabteilung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit der infizierten Gefangenen Kontakt hatten, testen lassen. "Aber alle Tests verliefen negativ", sagt der Pressesprecher.

Die positiv getestete Frau sei inzwischen symptomfrei. In der Justizvollzugsanstalt Gotteszell gibt es aktuell 170 Beschäftigte und 330 Gefangene.

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