Das Kreative der Corona-Zeit in die Zukunft retten

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Stadt und Arbeitskreis Anerkennungskultur würdigen ehrenamtlich engagierte Menschen.
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Stadt und Arbeitskreis Anerkennungskultur würdigen ehrenamtlich engagierte Menschen.

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt Gmünd und der Arbeitskreis Anerkennungskultur suchen Menschen, Vereine und Ideen, die anderen Menschen in der Corona-Zeit geholfen haben. Deshalb laden Baubürgermeister Julius Mihm sowie vier Vertreter des Arbeitskreises, Inge Pfeifer, Thomas Kaiser für den Stadtverband Musik und Gesang, Michael Svoboda für den Sportstadtverband und Peter Arnold fürs Ehrenamt, Bürger dazu ein, bei Stadt und Arbeitskreis Vorschläge einzureichen. Aus den Vorschlägen wählen die Vertreter des Arbeitskreises Personen aus, die am Tag des Ehrenamtes, Sonntag, 5. Dezember, gewürdigt werden sollen. „Wir suchen Menschen und Vereine, die sich um andere Menschen gekümmert haben“, sagt Pfeifer. Bei der Stadt Gmünd ist sie zuständig für die Aktion „Gmünd hilft“. Dabei hat sie Erfahrungen gesammelt. „Gmünd hilft“ vermittelte Menschen, die anderen beim Einkaufen halfen, die anderen einen Brief schrieben, die mit anderen einen Spaziergang machten. Daher weiß Pfeifer um den Wert dieser Hilfe.

Svoboda legt das Augenmerk aufs Kreative. Er will gute Ideen aus dem Verborgenen holen, da-rum wissend, dass Menschen durchaus Corona wegen in einer Schockstarre verharren können. Für Kaiser hat dies noch eine Komponente. „Es kommt immer etwas zurück“, macht er deutlich, dass Hilfe nicht nur Geben, sondern auch Bekommen ist.

Bei diesen Werten setzt auch Mihm an. Er sieht die demografische Entwicklung. Dass sich immer weniger junge Menschen um immer mehr alte Menschen kümmern müssen. Dies werde in 20 Jahren ein Riesenthema werden. Positive Erfahrungen aus der Corona-Zeit will Mihm deshalb für die Zukunft verstetigen. Wie die Stadt dies bereits in den Quartieren angestoßen hat - mit der Bildung „sorgender Gemeinschaften“. Michael Länge

Vorschläge für besonderes ehrenamtliches Engagement sammelt der Arbeitskreis Anerkennungskultur bis zum Freitag, 24. September. Die Vorschläge können per Mail an Ingeborg.pfeifer@schwaebisch-gmuend.de oder per Post an die Stadtverwaltung, Amt für Familie und Soziales, Inge Pfeifer, Marktplatz 37 in 73525 Schwäbisch Gmünd eingereicht werden.

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