Das Kunstwerk ist gesichert

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Acht Tonnen wiegt das von Eckhart Dietz geschaffene Kunstwerk, das zur Eröffnung des Brücke-Areals 1969 geschaffen und an diesem Montag in Sicherheit gebracht wurde. Im Mai soll an der Stelle der Aushub für Neubauten beginnen.

Dietz-Skulptur zieht vorübergehend vom Brücke-Areal auf den Bauhof. Nach Neubebauung Rückkehr an den Standort.

Schwäbisch Gmünd

Auf dem Gelände des ehemaligen Gemeindezentrums Brücke erinnert nur noch geschredderter Beton an die Bebauung. Aber ein acht Tonnen schweres Objekt aus Beton blieb erhalten: Es ist das von Eckhart Dietz geschaffene Kunstwerk, zur Eröffnung 1969 geschaffen, das an diesem Montag in Sicherheit gebracht wurde. Nach Worten von Architekt Thomas Sonnentag – er ist Planer der dort entstehenden neuen Wohnbebauung – kann die Dietz-Skulptur auf dem Bauhof der Stadt zwischengelagert werden, bis sie nach Fertigstellung der Neubauten an der Ecke Eutighofer-Straße/Eugen-Bolz-Straße wieder aufgestellt wird.

Die Reihung von zusammenhängenden runden und kantigen Betonsäulen mit einer Öffnung in der Mitte sollte damals die Verbindung zur Gemeinde symbolisieren, auch die Verbindung zu einem dort angedachten Kirchenneubau der evangelischen Weststadtgemeinde. Viele Jahre war das Kunstwerk am Eingang zur "Brücke" von Efeu überwuchert, nur wenigen Besuchern ist die Skulptur deshalb in Erinnerung. Der neue Standort gibt dem Dietz-Werk die zweite Bedeutung. Säulen und Öffnung könnten eine Anlehnung an die Geschichte sein, an das "Utighofer Tor", durch das Besucher einst in die Stadt eintreten konnten. Für Thomas Sonnentag ein Grund, der neuen Bebauung an der Stelle diesen Namen zu geben.

Im Mai soll an der Stelle der Aushub für die Neubauten beginnen. Ende des zweiten Quartals könnte mit dem Rohbau begonnen werden. Der Investor, die "B & B Holding und Business GmbH" in Stuttgart, baut in sieben Gebäuden 64 Wohnungen mit 76 Stellplätzen in der Tiefgarage. Vorgesehen sind außerdem Bäckercafé, Apotheke, Drogerie und Arztpraxen.

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