Debakel hat sich abgezeichnet

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Tim Bückner gratuliert den Grünen und der FDP.
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Kandidat Tim Bückner sieht Bundespolitik und Masken-Affäre als Gründe für das Abrutschen seiner Partei.

Schwäbisch Gmünd. "Nicht aus heiterem Himmel" kam es für Tim Bückner, dass erstmals in der Geschichte des Landes das Direktmandat im Landtagswahlkreis Schwäbisch Gmünd nicht an die CDU geht. Seit zwei, drei Wochen habe er gespürt, dass es schwer wird. Seine Partei sei in einen Abwärtsstrudel gekommen. Das landesweite Ergebnis nennt er "ein Debakel". Lag es an der Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann? "Niemand kann beweisen, dass es mit jemand anderem besser gelaufen wäre", sagt der Kandidat. Die Bundespolitik, aber auch die in der Masken-Affäre zutagegetretene "Niedertracht" zweier bisheriger CDU-Abgeordneter sieht er als wichtige Gründe.

Neben der Grünen-Kandidatin Martina Häusler sieht Bückner auch den FDP-Kandidaten Chris-Robert Berendt als Gewinner im Wahlkreis. Erleichtert sei er, dass die AfD Stimmen verloren hat. Diese Partei habe in der vergangenen Wahlperiode im Landtag keinerlei Sacharbeit betrieben. Genauer anschauen müsse man noch, wie es zu den starken Ergebnissen für die AfD in manchen Gemeinden des Gmünder Wahlkreises gekommen sei.

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