Der Schönblick nimmt Gestalt an

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Das Pflegeheim Schönblick muss mindestens 30 Meter Abstand zum Wald haben. Ist das nicht der Fall, müsse der Wald umgestaltet werden. Das gefällt nicht allen Ortschaftsräten.
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In der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats Rehnenhof-Wetzgau präsentieren Ortsvorsteher Johannes Weiß und Gerhard Hackner von der Stadtverwaltung den Stand in Sachen Schönblick.

Schwäbisch Gmünd-Rehnenhof

Wie steht's um den Bebauungsplan des Schönblick-Pflegeheims? Darum ging's unter anderem im Ortschaftsrat Rehnenhof-Wetzgau am Freitagabend. "Wir waren nicht untätig", sagt Gerhard Hackner, Leiter des Amts für Stadtentwicklung.

Artenschutz-, Naturschutz-, Verkehrs- und Lärmgutachten seien eingeholt. Was noch fehlt? Ein Gutachten seitens des Forsts. Denn könne der Abstand von 30 Metern zwischen Wald und Gebäude nicht eingehalten werden, müsse der Wald umgestaltet werden. "Wie soll so etwas aussehen?", fragt Ortschaftsrätin Ursula Böttinger. Für sie ist es "unmoralisch" Waldflächen stadtnah einzugrenzen.

"Wald ist Wald", entgegnet Ortsvorsteher Johannes Weiß. Es gebe entsprechende Vorgaben des Forsts, nach denen entschieden wird. "Jeder, der möchte, kann die Planung einsehen", sagt Weiß.

Ist dieses Gutachten eingeholt, starte die Verwaltung in die frühzeitige Bürgerbeteiligung, sagt Hackner. Er rechnet damit, dass im Zeitraum April und Mai der nächste Schritt in Sachen Schönblick folgen wird.

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