Der Ukraine-Krieg macht betroffen

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Das Parler-Gymnasium steht für Frieden – zu Musik und Friedenstauben bildet die Schulgemeinschaft ein Peace-Zeichen.Ì

Die Schulgemeinschaft des Gmünder Parler-Gymnasiums startet mehrere Aktionen, die nicht nur Betroffenheit, Mitgefühl und Solidarität, sondern auch Hilfen und Spenden einbringen.

Schwäbisch Gmünd

Angst, Leid und Trauer sind Gefühle, mit denen Bürger der Ukraine täglich konfrontiert werden. Auf der Flucht oder im Kampf riskieren sie ihr Leben, um für Frieden und Gerechtigkeit zu kämpfen, um ihre Freiheit und die Demokratie zu verteidigen. Auch Schüler, Lehrkräfte und Eltern des Parler-Gymnasiums habe die aktuelle Lage in der Ukraine „schwer betroffen gemacht“, so die Schulverwaltung, weshalb sie eine Friedenswoche veranstalteten. Und so fanden viele Aktionen statt, die nicht nur Betroffenheit, Mitgefühl und Solidarität, sondern auch Hilfen und Spenden einbrachten.

Beim Friedensengellauf, bei dem die Eltern eine Spende pro gelaufener Runde ihres Kindes zahlten, kamen an die 8200 Euro zusammen, mit denen unter anderem die Hilfsaktion des DRK Schwäbisch Gmünd unterstützt werden soll. Die Kuchenverkäufe brachten weitere Spenden ein.

Gespendet wird aber weiter, da der Kontakt zu einem kleinen Hilfskonvoi besteht. So sammeln derzeit viele Klassen Hilfsgüter, von Hygieneartikeln über den medizinischen Bereich bis hin zu Lebensmitteln und Spielzeug.

Lehrer und Schüler starteten aber auch kreative Aktionen, bei denen sie musizierten, Pakete packten oder ein Plakat gestalteten. Ein Gottesdienst sollte zudem an die Schrecken des Krieges erinnern und Gebete an die Ukrainer richten. Die sogenannte Friedenswoche endete am Freitag, an dem nicht nur ein kleines Konzert gegeben wurde, sondern Schüler auch ein riesiges Peace-Zeichen auf dem Sportplatz bildeten. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit dem Flug der von den Schülern selbstgebastelten Friedenstauben aus dem Schulgebäude. Das Engagement für die Opfer des Krieges und die emotionale und betroffene Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg in der Ukraine soll aber weiter Teil des Schulalltages bleiben.

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