Deutsche Bank mit guter Bilanz für 2021

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Gürhan Carik, Filialdirektor der Deutschen Bank in Schwäbisch Gmünd.
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Sparer entdecken Aktien und Depots, Baufinanzierungen boomen weiter.

Schwäbisch Gmünd. Der Gesamtkonzern Deutsche Bank hat im ersten Quartal überraschend einen Milliardengewinn eingefahren, nun zog das größte deutsche Privatinstitut auch Bilanz für die Region Schwäbisch Gmünd. Wie das Unternehmen mitteilt, habe man sich im Jahr 2021 hier „sehr gut entwickelt“. Bei den Sparern standen vor allem nachhaltige Anlagen und Baufinanzierungen im Mittelpunkt.

Insgesamt ist das Geschäftsvolumen um 11,6 Prozent auf 473 Millionen Euro gestiegen, die Bank betreute in Gmünd 11 800 Kunden. „Die Corona-Pandemie, niedrige Zinsen, steigende Inflation und jetzt der furchtbare Krieg in der Ukraine: Das Marktumfeld, in dem wir uns derzeit bewegen, ist denkbar schwierig. Dennoch haben wir das Geschäftsjahr 2021 sowie die ersten Wochen des neuen Jahres sehr erfolgreich abgeschlossen“, zeigt sich Gürhan Carik, Filialdirektor der Deutschen Bank in Gmünd, zufrieden.

Insgesamt setzte sich bei den Gmünder Kunden der Trend zu Aktien und Fonds fort. Carik: „Aktien können bei steigender Inflation einen gewissen Schutz bieten. Bei den derzeitigen volatilen Märkten setzt dies aber Geduld und einen mittelfristigen Anlagehorizont voraus.“ 2021 waren Investments in Aktien und Fonds besonders gefragt: Das Depotvolumen hat sich in Gmünd zum 31. Dezember 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 23,6 Prozent auf 247 Millionen Euro deutlich erhöht. Das Einlagenvolumen betrug in Schwäbisch Gmünd rund 93 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent.

Immer häufiger beschäftigen sich die Kunden in diesem Zusammenhang mit nachhaltigen Geldanlagen. „Es ist unser Ziel, in jeder Kategorie der Vermögensanlage mindestens ein nachhaltiges  Finanzprodukt anzubieten. Wir haben im Berichtsjahr kontinuierlich in die Expertise unserer Beraterinnen und Berater investiert und sie durch Schulungen ESG-fit gemacht“, sagt Carik.

Der Trend zu den eigenen vier Wänden ist in der Region derweil ungebrochen. Zudem haben die Gmünder 2021 laut Carlik erneut mehr investiert, um ihr zu Hause auszubauen oder zu verschönern. Dabei werde auch bei der Baufinanzierung das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger. „Derzeit erweitern wir unser Produktportfolio und bieten bald ein Klimadarlehen an“, so Carik. Das Kreditgeschäft habe sich im Jahr 2021 sehr positiv entwickelt, besonders bei Baufinanzierungen und gewerblichen Krediten. Das Kreditvolumen betrug zum 31. Dezember in Schwäbisch Gmünd rund 183 Millionen Euro. Das bedeutet ein Plus von 12,3 Prozent.

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