Die Gmünder und die Franzosen

Die Verflechtungen der Gmünder mit den Franzosen im Ersten Weltkrieg zeigt Professor Dr. Gerhard Fritz von der Gmünder Pädagogischen Hochschule am Freitag, 2.

Schwäbisch Gmünd/Antibes. Die Verflechtungen der Gmünder mit den Franzosen im Ersten Weltkrieg zeigt Professor Dr. Gerhard Fritz von der Gmünder Pädagogischen Hochschule am Freitag, 2. März, in Gmünds Partnerstadt Antibes auf. Er brachte zusammen mit seinen Studenten zwei Bücher über Gmünd und den Ersten Weltkrieg heraus und berichtet nun über "Schwäbisch Gmünd et les Francais pendant la Première Guerre Mondiale".

Es waren meist Kontakte tragischer Art: französische Gefangene im Gmünder Kriegsgefangenenlager und blutige Kämpfe zwischen Gmündern und Franzosen an der Front. Aber manchmal fanden sich in allem Elend auch Aspekte der Menschlichkeit: zum Beispiel ein junger Gmünder, der in Frankreich arbeitete und den seine französischen Freunde über die Grenze nach Deutschland schmuggelten; die französischen Gefangenen, die im Lager nicht, wie sie befürchteten, erschossen, sondern durchaus anständig behandelt wurden sowie die französischen Verwundeten, die im Gmünder Lazarett genauso operiert und gepflegt wurden wie die deutschen Verwundeten.

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