Die Grünen: Champagner bleibt im Kühlschrank

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Der Champagner bleibt im Kühlschrank, bei der Wahlparty der Grünen im KKF sind allenfalls Rotwein oder Bier angesagt.
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Sie erleben den Wahlabend im KKF und schätzen durchaus den Stimmenzuwachs. An den Tischen wird diskutiert, warum das große Ziel nicht zu erreichen war.

Schwäbisch Gmünd

Der Champagner bleibt im Kühlschrank, bei der Wahlparty der Grünen im KKF sind allenfalls Rotwein oder Bier angesagt. Die gut 30 Feiernden sind entspannt, um 18 Uhr gibt‘s einen kurzen Beifall und die Freude über einen deutlichen prozentualen Zuwachs, vor vier Jahren waren die Grünen noch einstellig dabei.Nach einer halben Stunde wird der Beifall deutlicher: Ricarda Lang ist aus Berlin zugeschaltet. Die Kandidatin darf sich sicher sein, den Wahlkreis in Berlin vertreten zu dürfen und dankt „allen, die sich im Wahlkampf so sehr eingebracht haben“. Ricarda Lang spricht am frühen Wahlabend von einem Etappenziel. „Leider wurde nicht erreicht, was wir vor Wochen noch erhofft haben.“

Ähnlich wie die stellvertretende Bundesvorsitzende denken die Parteifreunde vor Ort im KKF in Gmünd. „Mein Tipp war 20 Prozent“, sagt die Landtagsabgeordnete Martina Häusler. Dass das nicht zu erreichen war, habe man zuletzt gespürt. An den Tischen im KKF werden intensiv Ursachen und Aussichten diskutiert. Karl-Andreas Tickert denkt dabei auch an die Zuspitzung im Wahlkampf auf die zwei großen Parteien, da sei für die anderen weniger Platz übrig geblieben. Man müsse auch die erfreuliche Seite sehen: Immerhin hätten die Grünen doch deutlich zugelegt. Kreisvorsitzender Alex Singer wünscht sich, „dass auch eine Koalition mit den Grünen zustande kommt“. Nun Abgeordnete im Landtag und Bundestag zu wissen, das sei ein großer Erfolg für die Region. Ricarda Lang sieht im Ergebnis einen Regierungsauftrag für die Grünen, im KKF gibt‘s Beifall für diese Aussage. Noch ist alles offen, meint Gertraude von Streit, für die Grünen im Gmünder Gemeinderat. Sie habe auf 18 Prozent gehofft. Auch ihr sagt das Ergebnis: Feiern schon, aber nur ein bisschen.

Mein Tipp war 20Prozent.“

Martina Häusler,, Landtagsabgeordnete
Der Champagner bleibt im Kühlschrank, bei der Wahlparty der Grünen im KKF sind allenfalls Rotwein oder Bier angesagt.

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