Die Klettersaison ist eröffnet

+
Alex Abele trifft vor dem Saisonstart diesen Samstag noch die letzten Vorbereitungen. Dann ist es soweit. Maximal 100 Personen dürfen am Tag in den Kletterpark.
  • schließen

Hobbykletterer können sich freuen: Nach langer Pause dürfen sie wieder im Wetzgauer Skypark klettern. Auch der Gastro-Bereich ist wieder geöffnet.

Schwäbisch Gmünd

Helm auf, Gurt anlegen und dann heißt es wieder hoch hinaus. Denn ab diesem Samstag ist die Klettersaison des Skyparks im Himmelsgarten offiziell eröffnet. Norbert Friedel, Leiter des Skyparks ist froh darüber, dass er wieder öffnen darf.

Die Corona-Pandemie habe aber durchaus Spuren hinterlassen. Das zeige sich schon seit der letzten Saison. „Seit Mitte Oktober haben wir geschlossen“, sagt Friedel. Normalerweise schließt der Skypark immer nach den Herbstferien, beziehungsweise nach dem Nikolausklettern am 6. Dezember. Nach einer kurzen Pause öffnet man dann normalerweise im März. Die lange Pause „spiegelt sich natürlich auch auf unsere Einnahmen wider“, sagt er. Normalerweise seien gerade die Osterferien und die Pfingstferien die stärksten Einnahmequellen. „Und davon fällt eben einiges weg“, erklärt der Leiter weiter.

Doch nun geht es wieder aufwärts. Der Skypark darf in die Saison starten. Alle elf Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und 121 verschiedene Übungen sind geöffnet. Allerdings gelten auch hier Regelungen. „Es ist wichtig, dass die Besucherinnen und Besucher auf dem Boden Masken tragen“, sagt Friedel. In der Luft dagegen sei es durch den ausreichenden Abstand nicht unbedingt nötig.

Teamarbeit ist wichtig

Auch die Personenanzahl ist begrenzt. „Wir haben uns darauf festgelegt, dass am Tag 100 Personen in den Park dürfen“, sagt er. Damit seien aber keine Haushalte gemeint, sondern Einzelpersonen. „Erfahrungsgemäß sind das am Tag etwa 40 bis 45 Haushalte“, fügt Friedel hinzu. Auch bei der Einweisung sind maximal 15 Personen auf einmal erlaubt. „Wir haben dafür zwei Einweiser unten und einen dann noch oben im Parcours“, erklärt Friedel.

Sogar Firmengruppen oder kleinere Privatgruppen seien erlaubt. „Unter den geltenden Voraussetzungen kooperieren wir schon jetzt mit einigen Firmen“, erklärt Friedel. „Man merkt hierbei einfach, wie durstig die Leute nach Abenteuer sind.“ Doch auch für die Firmen gelten maximal 15 Personen.

Damit alles richtig verläuft, laufen die Einweisungen im Halben-Stunden-Takt. „Um 9.30 Uhr geht es los“, sagt er. Um 15.30 Uhr werden die Letzten eingewiesen. Natürlich sei diese Umstellung gewöhnungsbedürftig, doch „wir haben hier wirklich ein großartiges Team, in dem alle bereits viel Erfahrung haben“, so der Leiter.

Wenn es nach der Einweisung an den Parcours geht, wird auch hier auf den Abstand geachtet. „Es ist wichtig, dass alle Kletterfreunde immer einzeln hochgehen“, sagt er. Der Abstand von drei Metern ist hierbei automatisch gegeben. „Unsere Parcoursstrecken in der Luft haben einen Abstand zwischen drei und 80 Metern“, erklärt Friedel. Dazu kommt, dass immer nur eine Person auf der Plattform stehen darf. Normalerweise durften dort bislang immer drei Menschen gleichzeitig pausieren.

Ein großer Vorteil im Skypark sei die große Fläche. Mit einer Gesamtlänge von 1,5 Kilometern sei es sehr einfach, alles unter Kontrolle zu haben. Das auch in der Luft.

Außengastronomie ist möglich

Nach dem Auspowern in den Bäumen ist eine Stärkung auf der Außenterrasse manchmal mehr als nötig. Bislang war allerdings noch unklar, ob diese öffnen darf. „Doch aufgrund der immer weiter sinkenden Inzidenzzahlen, steht dem nichts mehr im Weg“, bestätigt Friedel. Da kam die Sanierung der Terrasse gerade rechtzeitig.

Wir haben uns festgelegt, dass täglich 100 Personen in den Park dürfen.“

Norbert Friedel,, Leiter des Skyparks

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare