Die Saga 2022 - nah dran am Prädikat Mammutprojekt

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Wie alles begann: eine Szene aus der Staufersaga 2012. In diesem Jahr soll die Saga im Stadtgarten mit einer neuen Zeitreise-Rahmenhandlung in Schlaglichtern präsentiert werden.
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Rund 500 Darsteller, Platz für viermal 760 Zuschauer und noch gut 11 Wochen Zeit: von den Vorbereitungen für die „Momente der Staufersaga“ 2022.

Schwäbisch Gmünd

Eineinhalb bis zwei Jahre dauert die Vorbereitung für eine Aufführung der original Staufersaga, der Start nach der Pandemie fällt mit dem neuen Stück „Momente der Staufersaga“  aber schon wieder beeindruckend aus. Rund 500  Darsteller mit nur knapp über drei Monaten Probenzeit engagieren sich für die Konzentrat-Version der Saga, die Anfang Juli im Remspark aufgeführt wird.

Die Story: ...besteht diesmal aus zwei parallel erzählten Geschichten: Die einer Gmünder Familie des Jahres 2022, die sich mit einem „Sturz durch die Jahrhunderte“ auf Zeitreise begibt zu Ereignissen der staufischen Geschichte.

Es ist ein Konzentrat der großen Saga: „Die wichtigen Schlüsselszenen sind dabei“, erzählt die Koordinatorin Carolin Kraut. Für Zuschauer, die 2012 und 2016 in der Fülle der historischen Bilder der Saga irgendwann nicht mehr jeden staufischen Protagonisten einordnen konnten, wird es einfacher, den Überblick zu behalten: „Es ist im neuen Stück konzentrierter und dichter in der Szenenfolge“, sagt Storyentwickler Pat Müller, der wieder als Zeitreiseleiter vors Publikum treten wird.

Die Dimensionen: Die originale Staufersaga war ein Mammutprojekt mit weit über 1000 Darstellern, die vor 2500 Zuschauern an der Johanniskirche die Geschichte des Geschlechts der Staufer erzählt haben. Was in diesem Sommer mit dem Zeitreise-Stück „Momente der Staufersaga“ daraus wird, ist eine Nummer kleiner – für einen unsicheren postpandemischen Neustart aber doch recht beeindruckend: Etwa 500 Darsteller sind dabei, bei den vier Aufführungen im Stadtgarten gibt es jeweils Platz für 760 Zuschauer.

Die Proben: Ende März waren die ersten Sprechproben, inzwischen über mehr als 20 Gruppen schon für sich. Die ersten Massenszenen sollen Ende Mai in der Großsporthalle geprobt werden. Vier Tage vor der Premiere ist die erste Probe am Ort der Aufführung im Remspark geplant.

Ort und Zeit: Die Aufführungen am 6. und 7. sowie am 9. und 10. Juli beginnen jeweils um 20 Uhr und enden gegen 23 Uhr (dazwischen eine halbe Stunde Pause). Die Zuschauer sitzen zwischen Leutzesaal und Rokokoschlösschen; die Bühne hat zwei Ebenen, für die der Erdwall zwischen Park und Schloss genutzt wird. Teile des Geschehens sollen sich auch zwischen den Zuschauerreihen abspielen. In der letzten Aufführung am 10. Juli wird sogar ein Gebärdendolmetscher dabei sein.

Die Karten: ...gibt es in drei Kategorien, für 20, 25 oder 30 Euro. Oder als VIP-Karte für 100 Euro mit einem Menü im Restaurant Rokokoschlösschen vorab. Infos und Verkauf im i-punkt am Marktplatz, Tel. 07171 603-4250.

Die wichtigen Schlüsselszenen sind dabei.“

Carolin Kraut,, Saga-Koordinatorin

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