Die Stadt Gmünd hält am Weihnachtsmarkt fest

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Gmünd lädt in diesem Jahr wieder zum Weihnachtsmarkt. Besucher brauchen dafür an bestimmten Ständen einen Bändel. Das goldene Band steht für 2G und gilt während des gesamten Marktes, täglich wechselnde Farbbänder stehen für 3G.
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Besucher bekommen mit Bändchen Zugang zu Ständen mit Lebensmitteln und Fahrgeschäften. Stadt kündigt strenge Kontrollen an.

Schwäbisch Gmünd. 

Gmünds Stadtverwaltung hält in diesem Jahr am Weihnachtsmarkt fest. Von Donnerstag, 25. November, bis Dienstag, 21. Dezember, werden etwa 70 Buden Markt- und Johannisplatz schmücken. Verbunden damit sind klare Auflagen für die Standbetreiber. Und für die Besucher.

Es sei in Zeiten von Corona schwierig, einen Weihnachtsmarkt zu planen, sagte Oberbürgermeister Richard Arnold am Mittwoch. Doch das Land habe den Kommunen eine gesetzliche Grundlage gegeben und Bedingungen benannt. Deshalb gehe er davon aus, dass es dem Land recht sei, wenn es Weihnachtsmärkte gebe. Die Menschen sehnten sich danach und wollten auf ihnen Liebgewordenes nicht verzichten, erläuterte der OB, wie er die Bürger aktuell erlebt. Der Weihnachtsmarkt solle deshalb zu einem positiven Gefühl beitragen. Zudem gebe es Menschen, die von solchen Märkten leben. Deshalb habe die Stadt ein Konzept entworfen, mit dem sie einen Weihnachtsmarkt durchführen könne. Der Kirchweihmarkt und der Markt „Garten, Gold & Gsälz“ seien dafür Probeläufe gewesen. Aus seiner Sicht sei dies „der richtige Weg“ auf Basis der Vorgaben des Landes.

Der Weihnachtsmarkt werde eine „bunte Mischung“ aus Ständen, die Geschenke, Speisen und Getränke anbieten, sagte Organisator Robert Frank von der Touristik- & Marketing-GmbH. Die Stadt habe eine Zweiteilung dieser Bereiche erwogen, sei aber wieder davon abgekommen. Denn die Bereiche Speisen und Getränke einerseits und Geschenkartikel andererseits würden sich gegenseitig befruchten.

Frank stellte das Sicherheitskonzept vor: Bei Basis und Warnstufe (wie aktuell) gibt es 3G-Pflicht, bei der Alarmstufe 2G-Pflicht an Ständen mit Speisen und Getränken, an Fahrgeschäften und an gemischten Ständen. Dabei gehen die Marktmacher davon aus, dass in Baden-Württemberg bald die Alarmstufe erreicht ist und damit 2G greift. Der 3G- oder 2G-Nachweis erfolgt durch ein Bändchen. Dieses erhalten die Bürger am Unteren Marktplatz an einem Stand und im i-Punkt. 2G- Bändel sind dauerhaft in der Farbe Gold, 3G-Bändel wechseln täglich. Die Standbetreiber sind verpflichtet, die Bändel zu kontrollieren. Zudem werden zur Kontrolle der Kommunale Ordnungsdienst KOD und Sicherheitsdienste eingesetzt. „Einen Bändel bekommt nur, wer persönlich anwesend ist“, sagte Frank. Dies gilt auch für die Ausgabe von Getränken und Speisen. Außerdem herrscht auf dem gesamten Weihnachtsmarkt Maskenpflicht, da ein Abstand von 1,5 Metern nicht zu garantieren sei. Nicht zuletzt wird es an allen Ständen QR-Codes geben, an denen sich Besucher einchecken können. Zudem werden an den Buden mit Speisen und Getränken sowie an Fahrgeschäften Desinfektionsmittel für die Besucher bereit stehen.

Gmünds Erster Bürgermeister Christian Baron wies insgesamt darauf hin, dass die Verwaltung bei ihrer Planung des Weihnachtsmarktes flexibel bleiben und auf Sicht fahren müsse. Eine Absage aber gebe es nur, sagte Arnold, wenn vom Land eine entsprechende Ansage käme. Der OB hält die Wiedereinführung kostenloser Tests für „hilfreich“, da auch Geimpfte das Virus haben und weitergeben können.

Die Öffnungszeiten der Bändelausgaben: Montag bis Mittwoch 17.30 bis 20 Uhr, Donnerstag und Freitag 17.30 bis 22 Uhr, Samstag 13.30 Uhr bis 22 Uhr, Sonntag 10.30 bis 20 Uhr.

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