Diese Schäden hat der Schmiedturm

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Unter anderem die Holzelemente an der Westseite des mittelalterlichen Schmiedturms müssen dringend saniert werden.
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Bis Ende März sollen die  Arbeiten für die  Sanierung des Bauwerks im Osten der Altstadt ausgeschrieben werden.

Schwäbisch Gmünd

Die westliche Holzfassade des Schmiedturms muss komplett erneuert werden. Das ist eines der Ergebnisse einer Schadensbilanz, die Experten an  dem historischen Turm am östlichen Ende der Altstadt  erstellt haben.  Zudem müssen Fenster des Bauwerks saniert werden, außerdem entdeckten die Fachleute defekte Ziegel. Das sagt die stellvertretende Pressesprecherin der Stadtverwaltung, Ute  Meinke, auf Anfrage. 

Herabfallende  Ziegel waren  auch der Grund, aus dem der Turm  Ende vergangenen Jahres genauer untersucht wurde.  Daher wurde das hohe Bauwerk damals auch komplett eingerüstet, um Passanten vor eventuellen weiteren herabfallenden Dachziegeln zu schützen.

Bis Ende März sollen die notwendigen Arbeiten für die Sanierung des Turms ausgeschrieben werden,  sagt Ute Meinke.  Erst wenn Handwerker ihre Angebote abgegeben haben, könne ein Zeitplan für die Maßnahme  aufgestellt werden. Natürlich werde „alles in enger Absprache mit dem Denkmalamt“ ablaufen.

Der Schmiedturm gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt, er wurde vor 1350 gebaut, also etwa in der Zeit, in der auch mit den Arbeiten am Heilig-Kreuz-Münster begonnen wurde. 1498  wurde er um ein Geschoss aufgestockt, in dem die Türmerwohnung untergebracht worden war.  Der  32 Meter hohe Turm war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. In ihm  sind Werke des überregional angesehenen Elektronik-Künstlers Walter Giers  zu sehen, der  den Turm vor seinem Tod  jahrzehntelang nutzte. 

Alles in enger Absprache mit dem Denkmalamt.“

Ute Meinke, über die Sanierung des Schmiedturms

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