Digitale Auszeichnung für das Parler-Gymnasium

+
Preisverleihung Bildungspartnerschaft digital

Die Gmünder Schule überzeugt beim landesweiten Wettbewerb „Bildungspartnerschaft digital“.

Schwäbisch Gmünd. Das Parler-Gymnasium ist eine von insgesamt 24 Gewinnerschulen in Baden-Württemberg und die einzige in der Region Schwäbisch Gmünd, die von Wirtschaftsministerin Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ausgezeichnet worden ist – und zwar für das digitale Projekt zusammen mit Bosch AS. Somit darf sich das Gmünder Gymnasium über ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro freuen. Das Geld soll in den Ausbau der digitalen Infrastruktur der Schule fließen.

Digital war und ist das eingereichte Projekt des Parler-Gymnasiums beim Wettbewerb „Bildungspartnerschaft digital“ und digital war auch die Preisverleihung, bei der sämtliche Projekte vorgestellt, deren Gemeinsamkeit immer starke Bildungspartner und die digitale Schwerpunktsetzung waren. „Diese Bildungspartnerschaften“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, seien Erfolgsmodelle, „sie bilden ein Netzwerk aus Schulen, Jugendlichen und Betrieben und zeigen Chance auch der beruflichen Ausbildung auf“.

Johannes Schmalzl, Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart, sah „die großen Herausforderungen der Schulen“ und dankte deshalb den beteiligten Schulen um so mehr, die sich so aktiv digital dem Thema Berufsorientierung und Zukunft stellen würden. In ihrem digitalen Grußwort hob auch Kultusministerin Theresa Schopper hervor, wie wichtig der Blick in die Arbeitswelt von Morgen ist und welch tolle Ideen aus den Kooperationen der Schulen mit Unternehmen entstanden seien.

Am Parler-Gymnasium waren und sind es die beiden Kooperationspartner Bosch AS und die Kreissparkasse (KSK) Ostalb, die gemeinsam mit den Zehntklässlern das das Thema „my vision of the future“ bearbeitet haben. Koordiniert wurde das Projekt durch Lehrerin Dr. Doris Pfleiderer. Schon zum zweiten Mal hatte es diesen Projekttag am parler gegeben. Der Umgang mit digitalen Medien stand dabei im Vordergrund, bis hin zu Aufgaben der Programmierung.

Für die KSK begleitet Manuela Trinkhaus das Projekt: „Nicht erst Corona hat uns gezeigt, wie wichtig digitale Elemente in Bildung und Beruf sind.“ Andreas Nebert, Ausbildungsleiter bei Bosch AS, fügt hinzu: „Wenn viele gemeinsam an einem Strang ziehen, dann entstehen solch wichtige Erfahrungen für unsere Jugendlichen.“

Kooperationen fortführen

Schulleiter Thomas Eich und Lehrerin Doris Pfleiderer äußern gemeinsam den gleichen Wunsch: „Im Sinne der Schülerinnen und Schüler ist diese Kooperation unbedingt weiter zu führen, dadurch wird in Schulen die Bedeutung der Digitalisierung sichtbar.“ Alle Beteiligten, auch die Schüler, stellvertretend waren bei der Preisverleihung Björn Bertenrath und Fabian Boci dabei, sind sich schnell einig geworden, dass bei der Fortsetzung die Themen Nachhaltigkeit und Verantwortung noch stärker berücksichtig werden sollen.

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

Kommentare