Edelfrau zu Pferd ist noch zu haben

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„Werden Sie Teil des Stauferfrieses“ - so kann man such als Förderer von Stadtgeschichte verewigen.
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„Ich schenke meiner Frau zu Weihnachten eine Fürstin!“ - Mit einer Spende zum Stauferfries können Gmünder Teil ihrer Stadtgeschichte werden.

Schwäbisch Gmünd

Werden Sie Teil der Geschichte der ältesten Stauferstadt!“, mit diesem Aufruf ist die Patenschaft am Stauferfries zugleich beschrieben. Der Fries ist derzeit als Banner auf dem Johannisplatz zu sehen. Das 60 Meter lange Kunstwerk, das in der Ledergasse die Südwand der Remsgalerie schmücken wird, illustriert den Einzug des Hohenstaufen Konradin zum Weihnachtsfest 1266.

Der Gmünder Künstler Helmut Gruber-Ballehr hat sich durch die „Staufersaga“ von Stephan Kirchenbauer-Arnold, die 2012 aufgeführt wurde, zu diesem Kunstwerk anregen lassen. Viele Spenden haben schon einen Beitrag zur Realisation geleistet, wie auf dem Banner auf dem Johannisplatz zu lesen ist: „Ich schenke meiner Frau zu Weihnachten eine Fürstin!“, steht da. Oder: „Die Fahne ist meine Landesfahne“. Oder: „Das ist die Fahne meines Geburtsortes!“ Alles Anstöße für eine Patenschaft Fries-Abschnitts.

Auf der Internetseite des Vereins „Stauferfries“ erfahren Interessierte anhand der Grafik, wo die eigene Spende als Patenschaft hilft, das Gesamtkunstwerk zu finanzieren. Zwei Drittel der Figurinen sind bereits vergeben, aber Kindergruppe, Speer- und Fahnenträger, Mönch, Reiter zu Pferd, Lanzenträger, Edelfrau zu Pferd oder Wittelsbacher Fahne und mehr sind noch zu haben. Als Weihnachtsgeschenk eines einzelnen, einer Familie oder eines Freundeskreises, das nicht ver- und ausgepackt werden muss, sondern als handgeschriebene Urkunde auf dem Gabentisch liegt samt Spendenquittung.

In den nächsten Wochen soll die Unterkonstruktion des Wandfrieses aufgebracht werden. Die Verhandlungen mit dem Eigentümer der Remsgalerie sind positiv abgeschlossen. Dann werden nach und nach Teilstücke des Stauferfrieses aufgehängt. Ein faszinierendes Spiel von Licht und Schatten bei Sonnenschein, nachts durch die Beleuchtung als „Negativ“, wird die Klinkermauer beleben. Nicht allein der Stauferfries wird an der Südseite der Remsgalerie angebracht, zusätzlich in Augenhöhe ist eine Tafel mit der Reproduktion des Motivs in verkleinerter Form mit allen Patenschaften. Bereits 150 000 Euro sind gespendet worden, 80 000 Euro sind noch offen.

Im „Einhorn-Jahrbuch 2021“ werden Idee, Gestaltung und Ausführung des Fries' von Professor Martin Winter, Potsdam, ausführlich beschrieben. Zu den historischen Hintergründen des „Adventus – Der Einzug Konradins in Gamundia“ hat Professor Hubert Herkommer einen Beitrag im Jahrbuch verfasst. Da heißt es: „Das Werk entfaltet eine Summe von historisch einleuchtenden Teilstücken … Mit seinem Schlusstableau, dem Rad der Sieben Freien Künste, beleuchtet der Fries zeichenhaft die viel gerühmte Bildung des Stauferjünglings.“

Weitere Informationen über das Stauferfries gibt's online auf www.stauferfries.de.

Das Werk entfaltet eine Summe von historisch einleuchtenden Teilstücken.“

Prof. Hubert Herkommer,, Philologe und Historiker
  • Den Verein „Stauferfries“ finanziell unterstützen
  • Spendenkonto Stauferfries:IBAN: DE75 6145 0050 1001 1768 60BIC: OASPDE6AXXX Kreissparkasse Ostalb Stichwort: Fries
  • Besonders für kleinere Spenden eignet sich die regionale Spendenplattform www.gut-fuer-die-ostalb.de.
  • Anfragen bezüglich Spenden nimmt Almuth Gruber-Ballehr entgegen - per Post: Albert-Lortzing-Straße 15 in 73529 Schwäbisch Gmünd, per E-Mail spenden@stauferfries.de oder telefonisch 0170/5464373.

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