Ein „interessanter Ort“ feiert sein Zehnjähriges

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Verantwortliche, Wegbegleiter und Interessierte schauen gemeinsam auf „Zehn Jahre Schulmuseum“ zurück.
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Die Verantwortlichen blicken zurück. Neuwahlen und Ehrungen beim Förderverein. Gise Kayser-Gantner

Schwäbisch Gmünd. Zehn Jahre Schulmuseum und das 27-jährige Bestehen des Fördervereins waren Gründe zur Freude – und Anlass für eine Hauptversammlung. Voller Stolz berichtete Vorsitzende Gerda Fetzer über das „große Interesse“ am Schulmuseum. Bis zur Corona-Pause sei es Ziel vieler unterschiedlicher Besucher gewesen. Sogar ein Film sei gedreht worden. „Es spricht sich herum, dass wir ein schönes Klassenzimmer haben“, sagte Fetzer.

Und: Das Schulmuseum sei ein attraktiver Ort, der sich auch als interessanter Teil einer Geburtstagsfeier eigne, so die Vorsitzende weiter. Vorteil beim Besuch mit einer Führung: „Man kann sich den Schwerpunkt der Führung selbst aussuchen.“ Neben Gerda Fetzer stehen viele weitere Ehrenamtliche als Gästeführer zur Verfügung, die alle Schätze des Schulmuseums kennen und erläutern können. Es lohne sich, so etwas mitzumachen, betonte Fetzer.

Über Führungen, über das riesige Archiv, von Zusammenkünften und Festen hatte die stellvertretende Vorsitzende Heide Boppa einen längeren Film zusammengestellt. Das kam bei den Anwesenden sehr gut an, denn so mancher erinnerte sich an die Freude, aber auch an viel Arbeit, die das Schulmuseum macht.

Viele Schenkungen

„Wir bekommen viele Schenkungen“, sagte Gerda Fetzer. Schulbücher, Hefte, Lehrmaterial zu verschiedenen Fächern, Handarbeiten, aber auch eine große Anzahl von Filmen vom Medienzentrum. „Wahre Schätze“ seien hier verborgen, sind sich all jene sicher, die schon einen Einblick hatten. Mit seinem breiten Themenpool und den dazu gehörenden Exponaten stehe das Gmünder Schulmuseum weit oben im Vergleich zu anderen Städten. „Sehenswert, eine Quelle für Erkenntnisse zum Bildungsgang, lebendige Zeitgeschichte“, sind nur einige Sätze, mit denen Gäste dort ihren Besuch beschließen.

Die sich anschließende Hauptversammlung des Fördervereins Schulmuseum war coronabedingt die erste nach einer dreijährigen Zwangspause. „Für einen Verein mit Älteren eine lange Zeit“, begann Fördervereinsvorsitzende Gerda Fetzer, als sie zum Totengedenken eine längere Namensliste vorlas. Aufgrund geltender Corona-Regeln fand die Hauptversammlung dieses Mal nicht wie sonst im Seniorenzentrum St. Anna statt, sondern im Klassenzimmer des Schulmuseums.

Der Geschäftsbericht vermittelte einen Überblick über die Aktivitäten. Berichte von Schatzmeister und Kassenprüfern führten zur Entlastung der Vorstandschaft des Fördervereins.

Über 16 Jahre hat Karl-Hermann Koschorreck als Schriftführer und Pressereferent im Verein gearbeitet. Nun legt er dieses Amt nieder. Doch zuvor erhielten alle Anwesenden einen Einblick in seine Arbeitsfelder und damit in die Geschichte des Schulmuseums. Anschließend wurden Vorstand, Schatzmeister, Kassenprüfer, Schriftführer und Pressereferent neu gewählt oder bestätigt. Gewählt wurden: Gerda Fetzer (Vorsitzende), Heide Boppa (stellvertretende Vorsitzende) und Maria Diebold (Schriftführerin und Pressereferentin).

Dann nahm Gerda Fetzer Ehrungen für langjährige Mitglieder vor. Geehrt wurden: Gerda Austel, Waltraud Kraft, Karin Miller, Walli Müller, Hermann Schöll, Elisabeth Steeb, Siegfried Müller-Attinger, Willi Tauer und Renate Wagner. 

Mehr zum Schulmuseum gibt's online unter www.schulmuseumgd.de.

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