Ein multikulturelles Picknick im Park

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Ein raffiniertes Veranstaltungskonzept mit viel Musik, kulinarisch gepackten Taschen und Information gab es am Sonntag im Unipark.

Schwäbisch Gmünd.

Not macht bekanntlich erfinderisch. Bestes Beispiel: das Stadtteilfest im Unipark, das am Sonntag ein internationales Publikum auf dem gepflegten Grün empfing. Denn wegen Corona musste das Fest 2020 abgesagt werden. „Dieses Jahr wollten wir das nicht“, erklärt Christine Hüttmann vom Team der Stadtteilkoordination und des EU-Projekts „BiwaQ“.

Aber wie sollte man ein solches Fest vorbereiten, wenn es doch galt, strenge Hygienekonzepte umzusetzen? Wie die Gäste verpflegen, wenn nicht wie bislang Stände mit vielen internationalen Gerichten aufgestellt werden konnten? Da kam die zündende Idee, die Kräfte zu bündeln. Acht Gastronomen, Bäcker und Metzger sowie Getränkeanbieter wurden ins Boot geholt. Auf der Agenda stand, Picknick-Tüten köstlich auszustaffieren.

Gesagt, getan, so wurde Leckeres geliefert und in einem Kühlwagen aufbewahrt, fertig zum Einpacken, je nach Gusto. Baklava, Cannoli, Quarkinis und Spritzgebäck sowie Mandelstangen wurden etwa als „süße Auszeit“ gepackt. In die Mittagstasche kamen Wurstsalat, Antipasti, Pizzabrötchen, Spritzgebäck und Börek. Wer sich für die vorgerückte Stunde entschied, konnte sich auf Wurstsalat, Pizzabrötchen, Pide, Spuntini, Partykäsecroissants und Spritzgebäck freuen. Jede Tüte beinhaltete Essen für zwei Personen. Anmelden konnte man sich online oder direkt im Unipark.

Konzept für Buchstraße ist da

Mit der Picknicktasche ließen sich Gäste auf einem der 30 vorbereiteten Plätze nieder, genossen das Essen und die Musik. Auch hier gab es ein Mittags-, ein Nachmittags- und ein Abendprogramm. Den Auftakt des Stadtteilfestes umrahmte das „Trio Fraktal“, nachmittags boten „Musica est-ovest“ eine folkloristische Reise durch die ganze Welt und am Abend gab es Dolce-vita-Feeling mit „Due piu Due“.

Bei der Begrüßung hatte Thomas Schäfer vom Oststadtverein angekündigt, dass das nächste Stadtteilforum am 26. Oktober tagen wird. Baubürgermeister Julius Mihm stellte wiederum fest, dass die Umgestaltungsmaßnahmen Buchstraße „ein Muss“ sind und „zwangsläufig kommen müssen“. Ein durchgearbeitetes Konzept, „heiß diskutiert“, gebe es hierfür. Mihm bezeichnete den Unipark als „Herz der Oststadt“ und gratulierte zur Idee der neuen Verköstigungsart mit den Picknick-Taschen.

Gemeinsam mit Christa Bareiss empfing Christine Hüttmann zum „etwas anderen Stadtteilfest“. Und verwies auf die kostenlosen Schulungen und Beratungen zur Digitalisierung, die „Biwaq“ anbietet.

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