Ein Museum für Gmünds AGV-Tradition

+
Symbolbild
  • schließen

Die Altersgenossenvereine und die Stadt wollen dem UNESCO-Weltkulturerbe in Gmünd einen Ort geben.

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt Gmünd ist offen für die Ideen, in Gmünd ein Museum für die Altersgenossen und ein Museum für die Fasnetstradition zu schaffen. Dies sagte Stadtsprecher Markus Herrmann im GT-Gespräch. Ein Museum für die Fasnetstradition war Thema bei der jüngsten Hauptversammlung der AG Fasnet. Der Ehrenpräsident der AG Fasnet, Albert Scherrenbacher, hat dazu bereits Gespräche mit Oberbürgermeister Richard Arnold geführt.

Einen Tick konkreter sind Überlegungen, der Gmünder Altersgenossentradition einen Ort zu geben. Die UNESCO hat die Gmünder Altersgenossentradition im Jahr 2019 mit dem Prädikat „Immaterielles Weltkulturerbe“ ausgezeichnet. Deshalb würde die Stadt es begrüßen, wenn diese Tradition an einem Ort in der Stadt einen Niederschlag finden und damit erlebbar würde, sagte Herrmann. Bei diesem Projekt müsse natürlich der Dachverband der Altersgenossen den Hut aufhaben, sagte dazu Harald Quicker, stellvertretender Vorsitzender des Dachverbands, in einer Pressemitteilung. Im Dachverband würden die Suche nach einem Ort und ein Konzept für das Museum diskutiert. Zudem verfolgen die Altersgenossen die Idee einer Alois-Statue auf dem Marktplatz. Dies habe der Dachverband mit Arnold schon vor der Pandemie besprochen. Der OB habe sich sofort dafür begeistert. Der Alois sei bislang ein Kultobjekt, das nur auf Bildern und in den Köpfen der Menschen existiere, sagte Quicker. Und dies in völlig unterschiedlichen Versionen. Deshalb will der Dachverband mit der Statue ein „echtes Zeichen“ setzen und einen „Alois zum Anschauen und Anfassen“ schaffen. Die Statue solle ein Hinweisschild erhalten, Anlaufpunkt für Stadtführer werden und Besuchern die Tradition erklären, sagte Quicker. Nach Worten des stellvertretenden Vorsitzenden will der Dachverband alle AGV-Jahrgänge in die Planungen für ein solches Museum einbinden. Schließlich kämen von ihnen Bilder und Exponate. Gesprochen worden sei in diesem Zusammenhang auch schon über Räumlichkeiten im Schulmuseum in der früheren Klösterleschule, sagte Quicker.

Auch die Stadt will beide Projekte in Abstimmung mit dem AGV-Dachverband und mit der AG Gmender Fasnet vorantreiben. Willkommen seien dabei „clevere Ideen“ und Tipps, sagte Herrmann. Michael Länge

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare