„Ein Ort der Menschen“ fürs Sterben

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Bei der Übergabe des symbolischen Schlüssels für das das Kloster-Hospiz (v. l.): Ursula Richter, Manfred Welzel, ⋌ Heinz Springmann, Sr. Birgitta, Klaus Riede, Annette Schavan, Sr. Benedicta, Stephanie Eßwein, Joachim Bläse, Christian Baron und Robert Kloker.
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Das Hospiz auf dem Gelände des Klosters der Franziskanerinnen wurde offiziell an den Betriebsträger, die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung, übergeben.

Schlüsselübergabe für das Kloster-Hospiz

Das Hospiz auf dem Gelände des Klosters der Franziskanerinnen wurde offiziell an den Betriebsträger, die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung, übergeben.
Das Hospiz auf dem Gelände des Klosters der Franziskanerinnen wurde offiziell an den Betriebsträger, die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung, übergeben. © Tom
Das Hospiz auf dem Gelände des Klosters der Franziskanerinnen wurde offiziell an den Betriebsträger, die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung, übergeben.
Das Hospiz auf dem Gelände des Klosters der Franziskanerinnen wurde offiziell an den Betriebsträger, die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung, übergeben. © Tom
Das Hospiz auf dem Gelände des Klosters der Franziskanerinnen wurde offiziell an den Betriebsträger, die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung, übergeben.
Das Hospiz auf dem Gelände des Klosters der Franziskanerinnen wurde offiziell an den Betriebsträger, die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung, übergeben. © Tom
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Das Hospiz auf dem Gelände des Klosters der Franziskanerinnen wurde offiziell an den Betriebsträger, die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung, übergeben. © Tom
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Das Hospiz auf dem Gelände des Klosters der Franziskanerinnen wurde offiziell an den Betriebsträger, die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung, übergeben. © Tom
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Das Hospiz auf dem Gelände des Klosters der Franziskanerinnen wurde offiziell an den Betriebsträger, die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung, übergeben. © Tom

Schwäbisch Gmünd

Es ist sehr wichtig, sterbenden Menschen auf ihren letzte Schritten zu helfen; wichtig für die Sterbenden, für die Angehörigen und für die ganze Gesellschaft. Das unterstrichen Redner am Mittwoch im Garten des Klosters der Franziskanerinnen. Denn dort wurde an diesem Tag nach rund zwei Jahren Bauzeit das Kloster-Hospiz an den Betriebsträger, die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung, übergeben.

23 Städte und Gemeinden im Gmünder Raum haben den Bau dieses Hospizes unterstützt, Landrat Dr. Joachim Bläse bezeichnete es deshalb als „Hospiz für die Region“. Das Kloster sei der einzig richtige Ort für eine solche Einrichtung. Bläse dankte der Ordensgemeinschaft, die diese Einrichtung zugelassen hat.

Gmünds Erster Bürgermeister Christian Baron machte deutlich, dass der Tod auch eine Vollendung des Lebens sei. Das Kloster am Straßdorfer Berg sei ein ganz besonderer Ort und somit der richtige Standort.

Dass alle Städte und Gemeinden im Gmünder Raum dieses Projekt unterstützen, sei sofort klar gewesen, erinnerte die Mutlanger Bürgermeisterin Stephanie Eßwein als Vertreterin der Raumschaft. Mit dem Hospiz sei ein Raum geschaffen worden, der „die vermeintlich dunkelsten Stunden erhellt“.

Die Franziskanerinnen der ewigen Anbetung seien den Menschen schon immer besonders nah gewesen, lobte die Schirmherrin der Agnes-Philippine-Walter-Stiftung und frühere Bundesministerin Annette Schavan. Die Stiftung sei mit dem Ziel gegründet worden, die Leistungen der Schwestern zu erhalten; deshalb sei es nur folgerichtig, dass sie den Betrieb des Hospizes übernehme. Dieses Hospiz sei ein Zeichen der Verbindung Gottes zu jedem Menschen.

Architekt Heinz Springmann, der das Hospiz mit mehr als 60 Handwerksfirmen geplant und gebaut hat, sprach von einem sehr besonderen Auftrag. Auch er habe bei seiner Arbeit die Besonderheit des Klosters erlebt. Zusammen mit Robert Seitzer, einem Gesellen der Gmünder Elektrofirma Peter Seitz als Vertreter der Handwerker, übergab Springmann den symbolischen Schüssel an die Projektleiterin Sr. Benedicta und den Stiftungsratsvorsitzenden Dr. Klaus Riede. Die Generaloberin des Ordens, Sr. Birgitta, hatte den Schlüssel zuvor noch mit dem Segenszeichen des heiligen Franz von Assisi ergänzt. Klaus Riede kündigte an, dass das Hospiz mehr sein werde als ein Ort für sterbende Menschen.

Die evangelische Dekanin Ursula Richter und ihr katholischer Kollege Robert Kloker vermittelten die Freude der Kirchen über diese „Trostherberge“. Die Humanität einer Gesellschaft, so Richter, zeige sich daran, wie sie mit Menschen am Ende des Lebens umgehe.

„Heute ist Danken angesagt“, stellte Sr. Benedicta fest. Sie dankte auch den vielen Bürgern, die den Bau unterstützt haben, besonders den Lesern der Gmünder Tagespost. Ein bewusster Umgang mit Sterben, Trauer und Tod sei auch eine Hinwendung zum Leben. Wie andere Redner war auch sie glücklich darüber, dass Ehrenamtliche in die Sterbebegleitung einbezogen werden. Der Geschäftsführer des Klosters, Manfred Welzel, stellte fest, dass bisher schon über 800 Menschen für das Hospiz gespendet haben.

Bis 21. August gibt es zahlreiche Führungen durch das neue Hospiz. Anmeldung im Internet auf www.franziskanerinnen-gd.de

Am 22. August um 11 Uhr ist der Eröffnungsgottesdienst. Anmeldung auf www.franziskanerinnen.de

Am 1. September beginnt der Betrieb des Hospizes.

Tod auch eine Vollendung des Lebens“

Christian Baron,, Erster Bürgermeister

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