„Eine Stiftung auf Ewigkeit“

Stiftungsvorstände glücklich über solide rechtliche Grundlage der Einrichtung.

Schwäbisch Das neue Kloster-Hospiz steht auf solider rechtlicher Grundlage. Es ist eine Einrichtung der Agnes-Phlippine-Walter-Stiftung, die 2007 gegründet wurde. Darüber informierten die Stiftungsvorstände Schwester Benedicta Ewald und Manfred Welzel den Gmünder Gemeinderat vor seiner Sitzung in der vergangenen Woche.

Im September werden die ersten Gäste erwartet, die Räume sind weitgehend fertiggestellt. Viel Licht, viel Natur, das hat sich Architekt Heinz M. Springmann auf die Fahnen geschrieben, der mit dem Kloster-Hospiz seine Laufbahn „krönt“. Mit 70 denke er daran, sich aus dem Beruf zurückzuziehen. Er habe sich mit einer neuen Bauform beschäftigen können, „die ältesten Hospizgebäude im Land sind gerade zwölf Jahre alt“. In der Region gibt es neben dem Kloster-Hospiz in Gmünd noch Einrichtungen in Aalen-Ebnat und in Ellwangen. Gmünds Erster Bürgermeister Christian Baron sieht im Kloster-Hospiz „das Maximum an Würde, das möglich ist“. Er freut sich über das große Interesse, das Menschen der Region der neuen Einrichtung entgegenbringen.

Betrieb dauerhaft möglich

Ein Interesse, das sich Manfred Welzel auf Dauer wünscht. Unterm Strich müssten im Jahr zwischen 100 000 und 200 000 Euro aufgebracht werden, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden. „Ohne Spenden wird das nicht möglich sein“, sagt Manfred Welzel. Inzwischen ist auch die Mitarbeiterschaft weitgehend komplett. 12,35 Vollzeitstellen sind genehmigt, verteilt auf 15 bis 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Glücklich sind Schwester Benedicta Ewald und Manfred Welzel über die jetzt geschaffene Rechtsform. „Wir haben eine Stiftung auf Ewigkeit“, sagt er. Sie sei so ausgestattet, dass ein Betrieb „dauerhaft möglich ist“.
kust

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