Einhorn auf der Speisekarte

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Auf dem Ziegerhof hatten die Kinder für den Elterntag einen bunten Auftritt vorbereitet.

Die Kinder begeistern auf dem Ziegerhof beim Elterntag mit wahrlich zauberhaften Programm. Diesjähriges Thema war "Zauberschule".

Schwäbisch Gmünd-Reitprechts

Sehen Sie die kleinen Hexen und Feen?", erkundigte sich Robinius Malfoy bei den Gästen. Diese hatten es sich auf den Sitzstufen des Kolosseums sowie an Tischen auf Bänken gemütlich gemacht. Gespannt warteten die Eltern, Geschwister und Großeltern darauf, was sich das Gruppenleiterteam in diesem Jahr für den Elterntag auf dem Ziegerhof ausgedacht hatte. Doch kopfschüttelnd mussten die Gäste eingestehen, dass sie nichts sahen. Kein Problem, Robinius wusste Rat. Er präsentierte ein Gefäß mit Zerstäuber und benetzte die Besucher mit Wasser. Und versicherte, dass es sich um ein Spray für "Muggel" handle, mit dem man auch als ohne magische Kräfte die Zauberwesen sehen könne. Klar, dass bei den sommerlichen Temperaturen keiner ein Problem mit dieser unfreiwilligen, leichten Dusche hatte. Im Gegenteil, diese Sprayaktion erzeugte gleich von Anfang an tolle Stimmung.

Die 120 Kinder, die an der Freizeit der katholischen Kirchengemeinde St. Maria, Wetzgau-Rehnenhof, teilnahmen, hatten sich Zauberhaftes einfallen lassen, um die Gäste auf dem Ziegerhof, pardon, in der Zauberschule, zu unterhalten. Einhörner, Magier, Feen und viele mehr gaben sich ein Stelldichein. Und präsentierten so die Schule für angewandte Magie.

Pfarrer Markus Schönfeld hatte vorab die Gäste zusammen mit Daniel und Martina Grimm begrüßt, die zum 16. Mal diese Kinderfreizeit leiteten. Für diese Treue und diesen Einsatz erhielten sie einen Gutschein.

Die Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die nun die erste Ferienwoche von morgens bis abends auf dem Ziegerhof genossen, haben ganz besondere Hausnamen erfunden. Da gab es beispielsweise die "Dumbledor-Gang" oder die "Zauberzwerge".

In diesem Jahr präsentierte sich außerdem ein neues, sechsköpfiges Küchenteam. "Und für die gab es gleich am Dienstag eine Rakete fürs gute Essen", berichtete Pfarrer Schönfeld. Auf die Frage, was es denn zum Speisen gab, kam die Antwort: "Linsen, Spätzle und Saitenwürstle." 13 Gruppenleiter und 18 Hilfsgruppenleiter sowie 13 Helferinnen und Helfer im Saal und für Aufgaben auf dem Gelände sorgten sich um das Wohl der Gäste. Und am Freitag beim Besuchertag auch darum, dass alle Mitwirkenden des einstündigen Programms rechtzeitig in ihre Kostüme geschlüpft waren. Das Dargebotene begeisterte, der Beifall war gewiss. Da wurde gezaubert, gelacht, gesungen und vieles mehr. Sogar die Speisekarte an diesem Tag war magisch. Gab es doch einen roten Zauberstab (Rote Wurst), einen magischen Halbmond (Kartoffelspalten) oder ein weißes Einhorn (Thüringer Wurst) und Hagrids Leibspeise (Schweinebraten).

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