„Endlich wieder Weihnachtsmarkt“

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Weihnachtsmarkt Schwäbisch Gmünd
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Bürgermeister Christian Baron und die Stadtkapelle Schwäbisch Gmünd eröffnen nach drei Jahren den ersten Budenzauber nach Corona. Und: Was die Glühweine kosten.

Schwäbisch Gmünd

Die ersten Besucher sind gleich um 11 Uhr gekommen.“ Erzählt Isolde Schirle, eine der knapp 70 Standbetreiberinnen auf dem Gmünder Weihnachtsmarkt. Was sie damit sagen will: Dass die Leute wieder Lust haben auf einen Weihnachtsmarkt und sich freuen. Zum einen über die Stände, an denen Weihnachtliches und Geschenke angeboten werden. Wärmende Schaffelle zum Beispiel, vielleicht in der Krise besonders gefragt, Liköre, Socken natürlich, der Klassiker unterm Weihnachtsbaum, Kerzen, Mandeln oder, erstmals beim Gmünder Weihnachtsmarkt, Churros con chocolate, ein spanisches Gebäck, das mit Schokolade überzogen wird. Zum anderen freuen sie sich, insbesondere Familien mit Kindern, auch über die Krippe auf dem Johannisplatz - mit zwei Schafen, zwei Lämmern und drei Eseln. Nicht füttern, steht da auf einem Schild. Weil die Esel, so weiß Weihnachtsmarktorganisator Robert Frank, „auch beißen können“.

Nicht zuletzt aber freuen sich viele Menschen auf Begegnungen. Und dazu gibt's auf dem Weihnachtsmarkt reichlich Gelegenheit. An vielen Ständen, die Köstlichkeiten von der gegrillten Roten bis zur Garnelenpfanne bieten. Und Glühweine. Deren Preise reichen in diesem Jahr von 2,50 Euro bis 4,50 Euro. Wobei 2,50 Euro die Ausnahme sind. Dabei gilt natürlich: Je teurer der Glühwein, desto besser die Qualität. Für einen echten Winzerglühwein müssen Besucher schon mindestens 3,50 Euro hinlegen. Ab dieser Preisklasse gibt's dann auch Heidelbeer-, Zwetschgen- oder Bratapfelweine. Oder einen roten Barbarossa- oder weißen Beatrix-Trunk auf dem Markt des Vereins Staufersaga. Der wieder mit dem offenen Feuer der Schmiede lockt. Und den türkischen Köstlichkeiten des Vereins Yunus Emre. Oder es gibt einen „Starken Leo“ am Stand des Lions Clubs Limes-Ostalb oder einen Winzer-Glühwein bei den Rotariern, die beide die Weihnachtsaktion der Gmünder Tagespost für die „Warme Stube“ unterstützen. In diese Vielfalt der Glühweine hinein tauchte an diesem Abend auch Bürgermeister Christian Baron mit vielen Mitarbeitern aus seinem Dezernat. Er hatte den Markt mit der Stadtkapelle und weihnachtlichen Liedern eröffnet, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass Gmünds Weihnachtsmarkt der „schönste in Süddeutschland“ sei.

Die Öffnungszeiten des Gmünder Weihnachtsmarktes: Montag bis Mittwoch 11 bis 19 Uhr, Donnerstag bis Sonntag 11 bis 20 Uhr, Donnerstag bis Samstag auf freiwilliger Basis bis 22 Uhr.

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