Erfolgreiche Hundeführer: Junge Rettungshunde ausgebildet

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Malteser Rettungshunde-Eignung

Wenn Hunde richtige Rettungshunde werden wollen, dann brauchen sie nicht nur eine feine Nase, sondern auch viel Training. Einige Junghunde aus Schwäbisch Gmünd haben nun einen Eignungstest absolviert.

Schwäbisch Gmünd

Den Grundstein für ihre erfolgreiche Rettungshundeausbildung legten kürzlich nicht nur neun Junghunde der Malteser Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd, sondern auch weitere vier Teams der Malteser Rettungshundestaffel aus Neckar-Enz sowie sieben Teams der Malteser Rettungshundestaffel Singen.

Bei dem Eignungstest der nach der gemeinsamen Prüfungsordnung für Rettungshundeorganisationen durchgeführt wird, wird ein zuverlässiges Sozialverhalten des Hundes überprüft. Auch wird der Hund bei diesem Test mit zum Teil unbekannten Situationen konfrontiert, die er gemeinsam mit seinem Hundeführer zu bewältigen versucht. Im Idealfall zeigt sich der Hund gegenüber Fremdpersonen und anderen Hunden offen und freundlich, er bewegt sich sicher auf verschiedenen Untergründen und hat eine gute Bindung zu seinem Hundeführer.

Rund um die Uhr im Einsatz

Diese erste große Hürde ihrer Rettungshundeausbildung konnten alle Mensch-Hunde-Teams aus den Bereichen Flächensuche sowie dem sogenannten „Mantrailing“ erfolgreich absolvieren. Das gaben die drei Prüfer Ulrike und Franjo Springob (Malteser Neckar-Enz) und Tünde Kocsis (Malteser Singen) am Ende des Tages bekannt und überreichten den stolzen Hundeführern ihre Urkunden. Anschließend begrüßten die Prüfer die neuen Hundeführer im Dienst und bedankten sich für deren Mut und Bereitschaft, für dieses „doch sehr anspruchsvolle Ehrenamt“ zukünftig 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr und bei jeder Witterung, für Einsätze zur Verfügung zu stehen.

Besondere Fähigkeiten

Ein Rettungshund ist ein speziell ausgebildeter Hund. Er ist in der Lage einen Menschen bei der Flächensuche auf etwa 500 Meter und bei einer Trümmersuche noch in rund fünf Metern Tiefe riechen und orten zu können. Ein „Mantrailer“ ist in der Lage die Spur eines vermissten Menschen je nach Witterung über mehrere Tage hinweg und mehrere Kilometer zu verfolgen.

Die Ausbildung des Rettungshundeführers und des Rettungshundes dauert bei einer regelmäßigen Trainingszeit von etwa acht Stunden pro Woche in der Regel zwei Jahre.

Den Eignungstest bestanden

Zum erfolgreich bestandenen Eignungstest gratulierte auch der Prüfungsorganisator Michael Berger allen Teilnehmern. Von der Malteser Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd waren dies Verena Baumhauer mit Yoshi, Ingrid Beck mit Carlo, Frauke Beismann mit Louie, Diana Biekert mit Pumba, Marcus Heissenberger mit Aragon, Reiner Kohout mit Aria, Leonie Poncet mit Ziva, Louison Poncet mit Berlioz und Petra Schäkel mit Yola.

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