Ersatz-Bau im „Stil der Honiggasse“

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Die Honiggasse 33: Die VGW will das Haus abreißen und neu bauen.
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Die VGW will das Haus 33 abreißen und durch einen in die Umgebung passenden Neubau ersetzen.

Schwäbisch Gmünd. Die Honiggasse, vor allem ihr östlicher Teil, ist ein historisches Schmuckstück des Gmünder Stadtkerns. Aber zumindest ein Haus dort „ist nicht mehr zu retten“, so Celestino Piazza, der Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbaugesellschaft VGW: die Honiggasse 33. Deshalb hat die Stadt, der das Haus gehörte, es nun in Erbbaupacht an die VGW übertragen. Die müsse das Gebäude abreißen, sagt Piazza auf Anfrage der Gmünder Tagespost. Die Bausubstanz sei zu marode, das Haus nicht mehr bewohnbar, die Decken brechen bereits herunter. Es steht auch schon lange leer, berichten Nachbarn.

Auftakt zum Platz

Das Haus ist durchaus prägend für den Verlauf der Gasse. Direkt nach diesem Gebäude öffnet sich die Gasse fast platzartig bis zum Bantelschen Hof hin. Die VGW möchte nach dem Abriss an gleicher Stelle wieder ein solches Haus bauen. Der Neubau solle auf jeden Fall „den Stil der Honiggasse“ fortführen, kündigt Celestino Piazza an. Er könnte sich vorstellen, den oberen Teil in sichtbarem Fachwerk auszuführen, wie es in diesem Teil der Gasse häufiger zu finden ist. In den Obergeschossen sollen Wohnungen entstehen, im Erdgeschoss eventuell Gewerberäume.

Ein Gewinn sei aus diesem Objekt nicht zu erwarten, bestätigt der VGW-Geschäftsführer. Deshalb sei die Erbbaupacht vereinbart worden, um Kaufkosten zu vermeiden. Es sei „eine Rendite an die Stadt“ von Seiten der Wohnungsbaugesellschaft. Die Investition habe in erster Linie das Ziel, das Bild der Honiggasse aufzuwerten. Wolfgang Fischer

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