Erste Testaktion auf dem Marktplatz

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Ohne Anmeldung können sich Bürger nun täglich außer sonntags ab 10 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz kostenlos testen lassen.
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„Gmünd testet“:117 Bürger nehmen das kostenlose Angebot des Deutschen Roten Kreuzes vor dem Rathaus gleich am ersten Tag an. Das antworten die DRK-Helfer auf ihre vielen Fragen.

Schwäbisch Gmünd

Kostet das was? Das ist mit die häufigste Frage, die Passanten Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Mittwochmittag auf dem Gmünder Marktplatz stellen. Die DRKler haben vor dem Rathaus in Zelten eine mobile Corona-Schnelltest-Station eingerichtet. Und nein, für die Bürger kostet es nichts, sich hier testen zu lassen. Die DRKler nehmen an diesem ersten Testtag auf dem Marktplatz in der Zeit zwischen 10 und 14 Uhr bei insgesamt 117 Bürgern Proben aus der Nase, um diese sofort auszuwerten. Eine Viertelstunde warten die Getesteten bei Sonnenschein auf dem Marktplatz, bis einer der DRK-Helfer ihnen das Ergebnis bringt.

Negativ – das ist schon ein gutes Gefühl, sagen Marianne und Paul Seiz aus Bettringen. Die beiden Rentner fahren am Nachmittag zu ihrer Tochter nach Stuttgart. Diese lasse sich immer testen, bevor sie ihre Eltern trifft. „Daher machen wir das genauso, um uns gegenseitig zu schützen“, erzählt Paul Seiz. Mindestens solange, bis er und seine Frau auch ihren zweiten Impftermin hinter sich haben.

Wie die beiden gehen 114 weitere Getestete an diesem Mittag mit einem guten Gefühl nach Hause. Es habe ein positives Testergebnis gegeben, sagt Karlheinz Schilling, Leiter der DRK-Einsatzeinheit. Doch auch die Betroffene habe sich erleichtert gezeigt, dass sie nun Bescheid weiß. Die DRKler haben ihr geraten, das Ergebnis mit einem PCR-Test bestätigen zu lassen und sich sofort in Quarantäne zu begeben. Anweisen dürfe dies allerdings nur das Gesundheitsamt, sagt Karlheinz Schilling.

Er hat die DRK-Teststation im Schießtal von Anfang an mitorganisiert und ist an diesem ersten Testtag auf dem Marktplatz der einzige ehrenamtliche DRKler. Ilsabé von Kalben etwa ist hauptberuflich Schulbegleiterin beim DRK und hat angesichts der geschlossenen Schulen Zeit, die Leute an der Teststation in Empfang zu nehmen. So ist sie auch die erste Ansprechpartnerin für die vielen Fragen, mit denen Bürger kommen:

Muss man sich anmelden?

Nein, hier bei der Teststation auf dem Marktplatz nicht, antwortet Ilsabé von Kalben. Das wollen die DRKler auch so beibehalten, solange kein Riesenansturm auf sie zukommt. Falls es sich aber so entwickelt, dass die Leute sich vor den Zelten drängen, werde das DRK auf das Anmeldesystem umsteigen, das bei den Tests im Schießtal tadellos funktioniere, sagt Karlheinz Schilling.

Wann hat die Teststation auf dem Marktplatz geöffnet?

Täglich außer sonn- und feiertags von 10 bis 14 Uhr.

Wie lange läuft die Testaktion auf dem Marktplatz?

Auf jeden Fall den ganzen Mai, antwortet er, je nachdem, wie sich die Lage entwickelt gegebenenfalls länger.

Was müssen Bürger mitbringen?

Nur den Ausweis, gut eine Viertelstunde Zeit und bei Regen einen Schirm. Im Zelt dürfen sie nämlich nicht warten, damit sie auf Abstand bleiben können, erklärt Karlheinz Schilling.

Braucht es für den Friseurbesuch einen tagesaktuellen Test?

Das hängt vom Friseur ab, antwortet Ilsabé von Kalben, manche wollen einen tagesaktuellen Test, andere einen, der jünger als 48 Stunden ist. Das Beste sei, vorher beim Friseur nachzufragen.

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