Erstmals feiern Altersgenossen im Herbst

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Altersgenossen Schwäbisch Gmünd Symbolbild
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Für die regulären Termine im Sommer fehlte die Planungssicherheit. AGV 1971 möchte lieber erst im nächsten Jahr sein Fest.

Schwäbisch Gmünd

Altersgenossenfeste außerhalb der Sommermonate sind ein Novum in Schwäbisch Gmünd, im Coronajahr aber eine willkommene Alternative: Drei Mal gehören ab 11. September die Samstage den Festvereinen, die sich auf den ansonsten klassischen Festablauf konzentrieren. Mit einigen Ausnahmen.

Die erste erleben Besucherinnen und Besucher der Stadt schon zum Auftakt: Sie sehen nicht nur die Mitglieder des Altersgenossenvereins 1981 beim 40er-Fest, sondern auch den Jahrgang 1980, der im Vorjahr aufs Fest verzichten musste. 1981er-Vorsitzender Oliver Pauser: „Wir veranstalten den Festzug gemeinsam, aber nicht gemischt.“ Es wird also zwei 40er-Gruppen geben, unterbrochen durch Musikkapellen. Gemeinsamkeiten gibt es über den Umzug hinaus: Den Begrüßungsabend am Donnerstag veranstalten die beiden Altersgenossenvereine ebenfalls zusammen. Bei den „aktuellen“ 40ern geht es traditionell weiter mit einem Festabend am Samstag und einem Ausflug. Die Vorjahres-40er verzichten auf den Festabend, haben sich dafür eine verlängerte Blaufahrt ausgesucht.

Festverzicht übt dieses Jahr der Altersgenossenverein 1971. „Unsere Mitgliederversammlung hat beschlossen, das Fest um ein Jahr zu verschieben“, sagt Vorsitzende Sabine Grimm. Unsicherheiten wegen möglicher Corona-Vorgaben waren ausschlaggebend. Deshalb ist am 18. September AGV-Pause, nicht aber Festpause in Schwäbisch Gmünd. An diesem Wochenende lädt die Stadt zu „Garten, Gold und Gsälz“ ein, um eine Woche später den 60ern des Jahrgangs 1961 Platz zu machen. Dieser Jahrgang bildet eine Ausnahme im AGV-Geschehen, es gibt den AGV 1961 und den AGV 1961 traditionell. Beide kommen am 25. September, das sagt Dachverband-Vorsitzender Gerhard Bucher, zum gemeinsamen Fest zusammen. Auch der Altersgenossenverein 1951 will in diesem Herbst noch feiern, so Gerhard Bucher. Am 2. Oktober soll das Fest über die Bühne gehen.

Ein bisschen Festatmosphäre haben die AGV-Mitglieder im Sommer dennoch erlebt: An den gewöhnlich für die Altersgenossenfeste reservierten Terminen ließen sie sich auf dem Marktplatz sehen, lauschten den Klängen des „Alois“ vom Johannisturm und probten schon mal, wie es ist, Rosen überreicht zu bekommen.

Der einzige Jahrgang, der schon im Sommer sein Altersgenossenfest wie vorgesehen feiern konnte, ist der AGV 1941. Gewöhnlich beschließen die 80-Jährigen den Festreigen, in diesem Jahr schafften sie im Juli den Auftakt. Der späte Festtermin und die frühzeitigen Impfungen kamen dem Verein entgegen, sorgten für entsprechende Planungssicherheit.

Einen Rest von Unsicherheit hinterlässt Corona immer. „Bis jetzt hat sich nichts geändert und wir hoffen, dass die Feste im Herbst wie geplant ablaufen können“, sagt Gerhard Bucher. Die aktuellen Corona-Verordnungen für Baden-Württemberg kämen solchen Ereignissen gerade entgegen. Zuversichtlich blickt er auch ins Jahr 2022. „Da können wir aus heutiger Sicht wieder normal planen“, so der Vorsitzende des Altersgenossen-Dachverbands.

Die Termine:

Die 1980er und 1981er feiern das 40er-Fest am Samstag, 11. September.

Das 60er-Fest der beiden 1961er-Vereine ist für Samstag, 25. September terminiert.

70er-Fest des AGV 1951 ist am Samstag, 2. Oktober.

Bis jetzt hat sich nichts geändert.“

Gerhard Bucher,, AGV-Dachverband

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