Etwas närrische Gaudi muss sein: Was in Gmünd geplant ist

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Die Gmender Fasnet hoff darauf bald wieder viele närrische Auftritte zu haben
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Was sich die Gmender Fasnet in der Kürze der Zeit ausgedacht hat, um in den kommenden Tagen doch noch etwas Faschingsstimmung in die Gmünder Innenstadt zu bringen.

Schwäbisch Gmünd

Ganz ohne närrisches Treiben kommt die Gmünder Faschingsfamilie dann doch nicht aus. Seit nunmehr fast zwei Jahren können Veranstaltungen nur im Kleinen abgehalten werden, wenn überhaupt. Auch in der aktuellen Saison hagelte es Absagen über Absagen. Prunksitzung, Guggentreffen und Gaudiwurm durch die Innenstadt am Faschingsdienstag fielen der Pandemie zum Opfer. Auch an einen Rathaussturm war 2021 nicht zu denken. Im Geheimen und in einer Nacht- und Nebelaktion musste der Rathausschlüssel damals vom Oberbürgermeister Richard Arnold besorgt werden.

Baron übergibt die Schlüssel

Doch so konnte es nicht weitergehen, befanden die Verantwortlichen der Gmender Fasnet: „Etwas buntes Treiben muss in die Stadt gebracht werden.“ Zwar werden auch am schmotzigen Donnerstag die Amtsgeschäfte der Stadt wieder bis Aschermittwoch von den Gmünder Narren übernommen. Doch die „Entmachtung“ des Oberbürgermeisters wird coronabedingt erneut „kampflos“ stattfinden, erklärt die närrische Schultes, Natalie die Temperamentvolle. Zumal sich OB Richard Arnold schon ins „Exil“ verabschiedet habe. Um jedoch einen weiteren „Einbruch ins Rathaus“ der Narren zu verhindern, soll der Gebäudeschlüssel von Gmünds Erstem Bürgermeister Christian Baron kampflos übergeben werden.

Einen „Gaudiwurm mit Unterbrechung“ erwartet dafür die Besucher und Bewohner der Innenstadt am Faschingssamstag. „Es gibt uns noch“, sagte die närrische Schultes und erklärt was in der Innenstadt am kommenden Samstag, 26. Februar, alles los sein wird. Der Prediger bilde den Treffpunkt für die närrischen Teilnehmer des bunten Treibens in der Innenstadt. Der Hofstaat der Gmender Fasnet mit Prinzenpaar, närrischem Schultes, Silbermännle und Zeremonienmeister haben ihr Kommen angekündigt. Auch Abordnungen verschiedener Guggengruppen und den Rudos nehmen teil. Ebenso die Wetzgauer Wefzgen von der jungen Wexhainer Narrenzunft. Das närrische Treiben soll sich dabei auf die gesamte Innenstadt verteilen. Um möglichst keine großen Menschenansammlungen zu verursachen, „werden wir überall zu finden sein“, verspricht die närrische Schultes Nathalie. Mit Sicherheit werde an der einen oder anderen Stelle in der Innenstadt Schrägtonmusik zu hören sein. Und trotz Pandemiebedingungen würden sich die Fasnachtsschaffenden riesig freuen, wenn möglichst viele „Maskierte“ an diesem etwas anderen Umzug teilnehmen.

Ein Umzug „im Kleinen“

„Wir versuchen alles, was machbar ist umzusetzen“, erklärt die närrische Schultes. Aber auch nach der „offiziellen“ Freigabe für Faschingsumzüge sei die Organisation eines Umzuges in der kurzen Zeit einfach nicht umsetzbar. Der Faschingsumzug „im Kleinen“ biete der Gmünder Faschingsfamilie aber die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Für gute Laune mit Faschingsmusik sorgt die Stadtwerke-Eisarena bei der das musikalische Repertoire auf den Faschingssamstag abgestimmt wird. Die Gmender Fasnet, die Rudos, die Guggen und die Wefzgen hoffen jetzt auf gutes Wetter und möglichst viele Besucher in närrischem Häs.

  • Digitale Erinnerungen an frühere närrische Tage
  • In den närrischen Tagen bietet die Gmender Fasnet mit verschiedenen Bildercollagen einen Querschnitt der vergangenen Rathausstürme. Was sonst noch für diese Saison 2022 geplant ist, können Interessierte in den sozialen Medien Instagram und Facebook sowie auf der Internetseite www.gmender-fasnet.de abrufen.
Die Gmender Fasnet hoff darauf bald wieder viele närrische Auftritte zu haben
Die Gmender Fasnet hoff darauf bald wieder viele närrische Auftritte zu haben

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