Europäische Staufertage: Ein großes Fest der Freundschaft

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Hunderte Gäste feiern am Freitagabend „175 Jahre Städtepartnerschaft“ im Gmünder Remspark. Viele Künstler aus den Partnerstädten präsentieren sich auf der Bühne.

Gmünd feiert 175 Jahre Städtepartnerschaft

Ein überlebensgroßer Barbarossa in der Stadt, später im Park.
Ein überlebensgroßer Barbarossa in der Stadt, später im Park. © HOJ
Die Gäste im Gmünder Remspark freuen sich auf die Darbietungen.
Die Gäste im Remspark freuen sich auf die Darbietungen.  © Hartmut Hientzsch
Die Gäste im Gmünder Remspark freuen sich auf die Darbietungen.
Die Gäste im Remspark freuen sich auf die Darbietungen.  © Hartmut Hientzsch
Die Tänzerinnen aus Ungarn wirbeln mit ihren Trachten über die Bühne.
Tänzerinnen aus Ungarn wirbeln mit ihren Trachten über die Bühne.  © Hartmut Hientzsch
Fahnenschwinger aus Faenza
Fahnenschwinger aus Faenza.  © Hartmut Hientzsch
Fahnenschwinger aus Faenza.
Fahnenschwinger aus Faenza.  © hie
Fahnenschwinger aus Faenza
Fahnenschwinger aus Faenza.  © Hartmut Hientzsch
Gospelsängerin Janine Dyer aus Barnsley.
Gospelsängerin Janine Dyer aus Barnsley.  © hie
Gospelsängerin Janine Dyer aus Barnsley.
Gospelsängerin Janine Dyer aus Barnsley.  © hie
Gospelsängerin Janine Dyer aus Barnsley.
Gospelsängerin Janine Dyer aus Barnsley.  © hie
Jazzmusik aus Antibes.
Jazzmusik aus Antibes. © hie
Konrad Sorg (2. v.r.) spielte den Barbarossa, der riesengroß hinter ihm dargestellt ist.
Konrad Sorg (2. v.r.) spielte den Barbarossa, der riesengroß hinter ihm dargestellt ist. © Hartmut Hientzsch
OB Arnold erhält ein Gemälde von Ann Elizabeth Schlegel.
OB Arnold erhält ein Gemälde von Ann Elizabeth Schlegel.  © Länge
Ungarische Volkstänzer
Ungarische Volkstänzer wirbeln über die Bühne.  © Hartmut Hientzsch
Ungarische Volkstänzer.
Ungarische Volkstänzer wirbeln über die Bühne.  © Hartmut Hientzsch
Ungarische Volkstänzer
Ungarische Volkstänzer wirbeln über die Bühne.  © Hartmut Hientzsch
Ungarische Volkstänzer
Ungarische Volkstänzer wirbeln über die Bühne.  © Hartmut Hientzsch
Ungarische Volkstänzer
Ungarische Volkstänzer wirbeln über die Bühne.  © Hartmut Hientzsch
Ungarische
Ungarische Volkstänzer wirbeln über die Bühne.  © Hartmut Hientzsch

Schwäbisch Gmünd. Es sind die Künstlerinnen und Künstler aus Barnsley, Faenza, Bethlehem, Antibes und Székesfehérvár, die diesen Abend zu einem Abend der Partnerstädte und der Freundschaft machen. Hunderte Gäste kommen am Freitag im Remspark zusammen und genießen die Darbietungen aus den fünf Partnerstädten Gmünds, launig und mehrsprachig moderiert von Oberbürgermeister Richard Arnold und Dr. Lukas Amadeus Schachner, Vorsitzender des Vereins Städtepartnerschaft. „175 Jahre Städtepartnerschaft“ müssen schließlich gefeiert werden: 50 Jahre Freundschaft mit Barnsley in England, 45 Jahre mit Antibes in Frankreich, jeweils 30 Jahre mit dem ungarischen Székesfehérvár und dem amerikanischen Bethlehem und 20 Jahre mit dem italienischen Faenza.

Fahnen, Tänze und Musik

Das „Alba Regia Folk Dance Ensemble“ aus Székesfehérvár zeigt ungarische Volkstänze. Die in Trachten gekleideten Herren präsentieren Plattlerfiguren. Die Damen wirbeln mit ihren bunten Röcken über die Bühne. Bei einem Tanz sogar mit Flasche auf dem Kopf. Das versucht OB Arnold auch - und scheitert nach wenigen Sekunden. Bürgermeisterin Madam Mayor Sarah Tattersall aus Barnsley hat Gospelsängerin Janine Dyer mitgebracht. Sie bezaubert mit „Amazing grace“ und „Bridge over troubled water“ die Zuschauer. Dyer wird auch den Gottesdienst im Münster am Sonntag mitgestalten. Bunt und laut wird‘s, als die Fahnenschwinger und Trommler aus Faenza auf die Bühne marschieren. Die Künstler zeigen, wie hoch die bunten Fahnen fliegen und wieder sicher in den Händen der Akrobaten landen können. Andrea Fabbri, Faenzas Bürgermeister, lobt die gute Organisation des Partnerschaftsfestes.
Bürgermeisterin Angela DelGrosso aus Bethlehem in Pennsylvania stellt „ihre“ Weihnachtsstadt vor, schwärmt vom dortigen „Christkindlesmarkt“ und vom jährlichen „Music Fest“. Dann gibt‘s eine Premiere für die Ohren: Musikprofessor Larry Lipkis aus Bethlehem hat fürs Jubiläum ein Musikstück für Bläser komponiert: „Jubilee Rondo“ präsentieren Musiker der Musikschule Gmünd. Künstlerin Ann Elisabeth Schlegel aus Bethlehem schenkt Arnold ein Gemälde. Es zeigt Weihnachten in Bethlehem in den USA.
Antibes ist mit einer kleinen Delegation vertreten, denn in Gmünds französischer Partnerstadt steigt derzeit das jährliche Jazzfestival. Trotzdem dabei sind die Musiker Maxence Polidori am Schlagzeug und Alexandra Vasilyeva am Klavier. Sie bieten zusammen mit Volker Held am Kontrabass Jazznummern und machen Lust auf mehr.
Locker und international geht‘s zu: An den Stehtischen wird geplaudert - mal auf Deutsch, auf Englisch oder Französisch. Am Rande des bestuhlten Bereichs haben Mitglieder des Vereins Staufersaga ihre Schmieden aufgebaut und zeigen mittelalterliche Handwerkskunst, auf der Bühne präsentieren sich die Gäste. Über 200 sind angereist. Lukas Amadeus Schachner unterstreicht, wie wichtig es ist, Freunde zu sein, in Europa und international. „Wir wollen ein Europa des Friedens, der Solidarität und Freundschaft“, erklärt er mit Blick auf den Krieg in der Ukraine. Arnold bedankt sich bei allen Machern, Vereinen, Stadträtinnen und -räten, bei seinen Vorgängern im Amt und seinen Mitarbeitern, er begrüßt eine Vielzahl an Gästen und freut sich über den tollen Abend, an dem erstmals so viele Gäste aus allen Partnerstädten in Gmünd zusammen kommen.

Das Programm am Samstag und Sonntag in Gmünd

Die Europäischen Staufertage in Schwäbisch Gmünd gehen an diesem Samstag weiter. Die vier Partnerstädte präsentieren sich im Twin-Town-Tent von 8 bis 21 Uhr am Marienbrunnen, unter anderem mit Tanzvorführungen und Fahnenschwingern. 13 bis 15 Uhr: Jazz-Jam-Session in der Musikschule, 13 bis 15.30 Uhr: große Sportolympiade im Normannia-Stadion mit Fußball- und Hockeyspielen, Turnvorführungen und Schwimmwettkämpfen, 15.30 Uhr: Ehrung der Sportler auf der Tribüne des Normannia-Stadions, 20 Uhr: „Momente der Staufersaga“ im Remspark. Hierfür gibt es keine Karten mehr. Der Sonntag, 10. Juli, beginnt mit einem Festgottesdienst im Heilig-Kreuz-Münster um 10.30 Uhr. Um 20 Uhr öffnet sich der Vorhang zum vierten und letzten Mal für die „Momente der Staufersaga“ im Gmünder Remspark. Auch diese Veranstaltung ist ausverkauft.

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