Eurotech: Gespräche vertagt

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. Im Zwist zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter am Standort der Eurotech steht eine Einigung weiter aus. Wie Peter Yay-Müller von der IG Metall auf Anfrage erklärt, wurden die für Montag angesetzten Verhandlungen auf kommende Woche vertagt.

Schwäbisch Gmünd. Im Zwist zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter am Standort der Eurotech steht eine Einigung weiter aus. Wie Peter Yay-Müller von der IG Metall auf Anfrage erklärt, wurden die für Montag angesetzten Verhandlungen auf kommende Woche vertagt. "Die Geschäftsführung hat sich diese Zeit erbeten", so der Gewerkschafter. Zugleich habe der Betriebsrat angekündigt, bis zu einer Einigung keine weitere Mehrarbeit leisten zu wollen, so Yay-Müller. Allerdings habe man der Option zugestimmt, dass die Firma etwaige Engpässe mit Leiharbeit ausgleichen kann. Beides hatte die Geschäftsführung bei der Verhandlungsrunde am vergangenen Donnerstag gefordert, weswegen die Gespräche nach zehn Minuten abgebrochen wurden.

Bei Eurotech wird um eine Zukunftssicherung für den Standort im Gmünder Westen und die rund 150 Mitarbeiter verhandelt. Die Firma will ihre Immobilie verkaufen und zurückmieten, um das Eigenkapital zu stärken. Befürchtungen, die Firma wolle in größerem Stil Arbeitsplätze abbauen, wies Geschäftsführer Frank Schröder zurück. rs

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