Fantasy im Kunstunterricht

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Eine Augenweide in der Ausstellung "The Last Unicorn" ist die diese vergoldete Einhorn-Figurenuhr aus der Zeit um 1600 aus Augsburg.

Schülerwettbewerb zur Ausstellung "The Last Unicorn" im Museum vor dem Endspurt. Viele Schulen machen schon mit. Die drei besten Kunstwerke werden Teil der Präsentation.

Schwäbisch Gmünd

Legenden bringen das Einhorn mit der Gründung Schwäbisch Gmünds in Verbindung. Legenden ranken sich um Peter S. Beagles 1968 erschienener Fantasyroman "The Last Unicorn". Da ist der Schritt zur Kunst nur noch Formsache. Parallel zur Ausstellung im Prediger läuft der Schülerwettbewerb im Fach Bildende Kunst. Bis zum 20. November haben Schulklassen Zeit, ihre Arbeiten im Museum abzugeben.

"Wir registrieren ein erfreuliches Echo auf dieses Angebot", sagt Museumsleiter Dr. Max Tillmann. Kunsterzieher und Schüler des Scheffold-Gymnasiums seien zuerst auf den Zug aufgesprungen. Das Museum hat inzwischen auch Rückmeldungen aus dem Parler-Gymnasium und von der Rauchbeinschule. Zum Endspurt intensiviert auch das Museum die Kontakte zu den Schulen, erinnert mit einem Rundruf an das Angebot zur Zusammenarbeit.

Die Ausstellung biete zahlreiche Anknüpfungspunkte für einen mehrperspektivischen Unterricht. Dieser Wettbewerb schaffe nicht nur die Möglichkeit, im Fach Bildende Kunst praktisch tätig zu werden, sondern auch fächerverbindende Aspekte unter literarischen, gesellschaftlichen, ethischen und klimapolitischen Gesichtspunkten altersgerecht im Projekt umzusetzen. Dr. Max Tillmann: " Eigene Werke können so in der Auseinandersetzung mit dem Thema der Ausstellung entstehen."

Wir registrieren ein erfreuliches Echo auf dieses Angebot.

Dr. Max Tillmann, Museumsleiter

Schülerinnen und Schüler haben auch die Möglichkeit, Peter S. Beagles "The Last Unicorn"-Film in der Ausstellung anzusehen, mit dem Einhorn auf die Suche nach seinen verschwundenen Artgenossen zu gehen, die von einem roten Stier eingefangen wurden. Zu seinem eigenen Schutz wird das Einhorn von dem begleitenden Zauberer in eine Prinzessin verwandelt, die in dieser Gestalt menschliche Emotionen wie Zuneigung und Furcht entwickelt. Am Ende werden die gefangen gehaltenen Einhörner befreit und kehren in ihre Heimat zurück.

Dr. Max Tillmann weist auf viele Parallelen zur Gegenwart hin, zur aktuellen Kunst wie zu gesellschaftlichen Fragen. Alles Hintergründe für eine künstlerische Umsetzung. Die von Schulen ausgewählten Arbeiten werden ab Ende November im Prediger-Innenhof aufgehängt oder aufgestellt, das Publikum ist dann Jury. "Die drei besten Arbeiten bauen wir direkt in die Ausstellung ‚The Last Unicorn‘ ein", so der Museumsleiter.

So können Schulen mitmachen

Und so geht‘s: Teilnehmen können alle Schulen aus dem Altkreis Schwäbisch Gmünd, Auch Jugendkunstschulen und Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit. Die Wahl der Techniken ist frei, zeichnen, malen, formen, drucken, fotografieren sind möglich. Dafür können Papier, Karton, Leinwand, Ton, Holz, Textilien, Alltagsgegenstände, Naturmaterialien, und Altmaterialien verwendet werden. Weitere Infos gibt's unter www.museum-galerie-fabrik.de.

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