FEM – stockt der Neubau?

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So soll es Ende 2023 dastehen: Das geplante Gebäude wird rund 4500 Quadratmeter Nutzfläche haben.
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Sechs Wochen nach dem Spatenstich noch kein Aushub gemacht.

Schwäbisch Gmünd. Stockt das Neubauvorhaben des Forschungsinstituts für Edelmetalle (FEM)? Dr. Andreas Zielonka, der Leiter des Instituts, verneint: „Es ändert sich nichts an der Zeitschiene.“ Dass gut sechs Wochen nach dem Spatenstich noch keine Baugrube zu sehen ist, liege am „ziemlich problematischen Untergrund“ und darum nötigen geologischen Untersuchungen, so Zielonka. Auf zwei Seiten, hin zu den Nachbarn im Mörikepark und zum bisherigen Bau des FEM, sei vorher eine „Baugrubensicherung“ nötig.

 Beim Spatenstich des 14-Millionen-Projekts „Innovationslabor K15“ hatte Landrat Dr. Joachim Bläse betont: „Das Innovationslabor ist etwas, das wir dringend im Ostalbkreis benötigen“, sagt Landrat Dr. Joachim Bläse.

Institutsleiter Zielonka geht davon aus, dass in zwei Wochen die sichtbare Bautätigkeit beginnen wird. „Die Firmen versichern, dass sie auf jeden Fall fertig werden.“

Das neue Institutsgebäude soll in eineinhalb Jahren fertig sein. „Es ist ein sehr ehrgeiziger Zeitplan“, hatte Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus beim Spatenstich gesagt. Finanziert wird das Projekt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Um die EU-Mittel zu bekommen, müssen bis zum 31. Dezember 2023 alle Rechnungen eingereicht sein.

Nach wie vor ist eine Klage gegen das Projekt anhängig: Bewohner benachbarter Wohngebäude wollen mit einem Antrag beim Verwaltungsgericht Stuttgart den Neubau in seiner geplanten Form verhindern. Sie beklagen, dass die Dimensionen des Baus für sie als Nachbarn unzumutbar sind.

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