Flieger schließen eine Lücke und kündigen eine Rückkehr an

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Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd: Mitgliederhauptversammlung

Die Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd hält Neuwahlen ab, ehrt zahlreiche langjährige Mitglieder und freut sich auf ultraleichten Zuwachs im Vereinsflugzeugpark.

Schwäbisch Gmünd

Fast der gesamte Vorstand der Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd ist auf der jüngsten Mitgliederversammlung einstimmig wiedergewählt worden. Nur Motorflugreferent Tobias Stein nicht. Er hatte seine Funktion abgegeben, auf ihn folgt Nino Welz. Eine der interessantesten Neuigkeiten aber war der anstehende Zuwachs im Vereinsflugzeugpark: Das im Herbst gekaufte Ultraleichtflugzeug WT9 „Dynamic“ wird im Juli geliefert.

Die Ehrungen für langjährige Vereinsmitgliedschaften, wie immer vom Vorsitzenden Stefan Kroboth vorgenommen, waren in diesem Jahr so zahlreich, dass eine Namensnennung den Rahmen sprengen würde. Mit 70 Jahren Mitgliedschaft war der ehemalige Fluglehrer Oskar Singer in diesem Jahr der Geehrte mit der längsten Vereinsmitgliedschaft.

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Frank Rodewald berichtete anschließend über diverse Neuigkeiten. Ein Höhepunkt sei unter anderem der Beschluss gewesen, das traditionelle Hallenfest nach zwei Jahren pandemiebedingter Zwangspause wieder aufleben zu lassen. Zudem, so Rodenwald weiter, stehe auch der Zugang des ersten Ultraleichtflugzeugs der Gmünder Fliegergruppe an. Mit der „Dynamic“ stehe dem Verein ab Juli ein spritsparendes, modernes und leises Schlepp- und Reiseflugzeug zur Verfügung, mit dem zukünftig auch die Ausbildung von Ultraleichtpiloten möglich sei, erklärte der stellvertretende Vereinsvorsitzende. Mit dem neuen Ultraleichtflugzeug werde eine Lücke im Vereinsausbildungsportfolio geschlossen.

Die schon länger geplante Ausbesserung der Startbahn des Hornbergs haber derweil noch nicht realisiert werden können, da wegen der sehr speziellen Anforderungen an diese Arbeiten hierfür bisher noch kein regionaler Anbieter gefunden werden konnte, informierte Rodenwald.

Großereignis im September

Der Bericht der Jugendgruppe des Vereins, vorgestellt vom stellvertretenden Vorsitzenden Robin Haas, umfasste neben dem Finanzstatus und den Planungen für das aktuelle Jahr vor allem die Nachricht, dass das diesjährige Landesjugendtreffen des Baden-Württembergischen Lutfahrtverbandes (BWLV) wieder einmal auf den Hornberg geholt werden konnte. Dazu wird der Hangar 3 am 17. September einmal mehr zur Partylocation.

Segelflugreferent Lars Linkner berichtete von einer trotz der erneuten Einschränkungen im Jahre 2021 ordentlichen Auslastung und Flugstunden- beziehungsweise Startanzahl des Segelflugzeugparks. Erwähnenswert sei insbesondere die große Zahl an Doppelsitzerstarts gewesen, welche eindrucksvoll die starke Ausbildungsleistung des Vereins sowie die hohe Flugschülerzahl belegen würde. Das „Mit 249 Euro zum Alleinflug“-Programm habe dem Verein wieder neue Flugschüler gebracht.

Stellvertretend für Kai Kunze berichtete Alexander Borath über die vergangene Werkstatt-Saison: Erstmals sind die Vereinssegelflugzeuge von der auf dem Hornberg stationierten „Camo Süd“ geprüft worden. Außerdem haben drei Nachwuchspiloten – David Rodewald, Robin Haas und Felix Rössler – einen Zellenwartlehrgang besucht und die Prüfung bestanden. Diese drei können nun, in Absprache mit einem Prüfer, kleinere Reparaturen auch eigenverantwortlich durchführen. Mit Renaat Fink und Benny Schüle stehen dem Verein zudem zwei neue Motorenwarte zur Verfügung, die sich zunächst vor allem um das neue Ultraleichtflugzeug kümmern werden.

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